Hilde Dalik

Die wilde Hilde

Eigentlich hält Schauspielerin Hilde Dalik ihren Job für harte, körperliche Arbeit. Der Glamour-Faktor stand ihr trotzdem gut zu Gesicht.

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  • Wäre es nach Hildes Opa gegangen, wäre die 33-jährige Schauspielerin heute Rechtsanwältin. Glücklicherweise waren die Paragrafen aber nichts für sie. Heute kennt man sie aus Serien wie „Tatort“, „Die Lottosieger“ oder dem Kinohit „Contact High“. Seit 2006 ist sie außerdem Ensemblemitglied im Theater an der Josefstadt.

Das Thema des Fotoshoots war Glamour. Wie glamourös ist das Leben einer jungen Schauspielerin?
Es ist vor allem sehr viel Arbeit, körperliche wie geis tige, gerade beim Drehen. Da wird man oft um fünf Uhr morgens abgeholt, muss in die Maske, dreht den ganzen Tag und ist am Abend total fertig. Die glamourösen Dinge sind ganz klitzekleine Ausschnitte, wenn man mal bei einer Preisverleihung eingeladen ist.

 

Der unglamouröseste Moment deiner Karriere bisher?

Als ich in der Josefstadt „Der Ruf des Lebens" von Schnitzler gespielt habe und ich auf der Bühne mit meinem Kollegen Alexander Pschill kämpfen musste. Er hat mich angespuckt und ich hab ihn gewatscht. Das war zwar leidenschaftlich, aber sicher unglamourös.

 

Hast du damals blaue Flecken kassiert?
Die sind sowieso eigentlich immer irgendwie dabei.

 

Und der glamouröseste Moment deiner Karriere?
Hmm, schwierig, weil das nicht so oft vorkommt. Vielleicht die Kinopremiere von „Contact High", da waren schon viele Fotografen und Journalisten da.

 

Aber eigentlich bringst du Journalisten zur Verzweiflung. Wenn man deinen Namen bei Google eingibt, kommen nur ein paar Bilder und wenig Infos
... Ja (lacht), stimmt. Und das ist auch gut so!

 

Eine bewusste Entscheidung, dass man so gar nichts über dein Privatleben weiß?

Ja! Ich habe kein Bedürfnis, mein Privatleben in die Öffentlichkeit zu bringen. Ich gehe auch wenig auf Events. Wenn ich weggehe, dann lieber mit Freunden, da kann ich trinken, so viel ich will, und tanzen, wie ich will, und habe nicht das Gefühl, fotografiert zu werden. So finde ich das viel angenehmer. Ich stehe auch nicht in der Öffentlichkeit wegen meiner Liebschaften, sondern wegen meiner Arbeit, die mache ich gerne und über die rede ich auch gerne.

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