Blog: typischschwanger

30|01|2012

SSW 29: Theophil(a)?

von typischschwanger

Sieben Milliarden Menschen haben einen Namen. Aber wie sind sie zu diesem gekommen?

Zahlreiche Menschen scheinen ihren Namen entweder der elterlichen Vorliebe für Scrabbel, dem Zeugungsort oder den Lieblingspromis zu verdanken. Na gut, ich gebe zu, dass ich auch schon einmal in letztere Falle getappt bin. Allerdings nur bei der Namensgebung meiner Katze. Die hat als bestes Haustier der Welt, natürlich auch nur den Namen des Maskottchens der besten Band der Welt verdient und hört deshalb - wenn sie will - auf Gwendolin.

Diesem Prinzip folgend, müsste das Baby nun also Bela, Farin oder Rod heißen. Rod geht gar nicht, Farin klingt nach Mehl, würde also nur noch Bela bleiben. Gar nicht so schlecht, hat sich Dirk Felsenheimer doch nach dem Dracula-Darsteller Bela Lugosi benannt, der zumindest Fans von Ed Wood-Filmen ein Begriff sein muss. In Kombination mit dem Nachnamen des Papa in spe hätten wir dann sogar unseren eigenen Bela B.! Mehr kann sich ein Fan-Herz wohl nicht wünschen ;) Ob der werdende Vater damit einverstanden wäre, ist ein anderes Thema.

Wäre, denn was, wenn das Baby doch ein Mädchen ist? Bella kann man es ja schlecht nennen, ohne in den Verdacht zu geraten, Twilight-Fan zu sein, was ich definitiv nicht bin. Glitzernde Vampire? Nein, das geht gar nicht! Wenn das Baby schon nach einem Charakter aus einer Vampir-Serie benannt werden würde, müsste schon ein Name aus True Blood her. Aber mal ehrlich: Sookie, Jessica, Tara, Pam oder Arlene? Nein, danke.

 

"Alles auf Erden lässt sich finden...

...wenn man nur zu suchen sich nicht verdrießen lässt", soll ein gewisser Philemon von Syrakus dereinst gesagt haben. Diesem Motto folgend, geht die Suche also weiter und das definitiv nicht nur bei jedem Filmabspann, sondern auch unter Zuhilfenahme diverser Namenslisten, die es wie Sand am Meer gibt. Eines ist dabei klar: Wenn man das Kind ruft, soll sich nach Möglichkeit nicht der halbe Spielplatz umdrehen.

 

Weder, weil auch alle anderen Kinder denselben Namen haben noch weil man jene Eltern sehen möchte, die ihrem Kind einen derartigen Namen angetan haben.

 

Wie gut, dass zur Namensgebung immer zwei gehören und so darf ich ja auch noch auf Input des Papas in spe hoffen, der sich übrigens - welch Überraschung- schon strikt gegen Theophil oder Theophila ausgesprochen hat. Sollten wir uns nicht einige werden, haben wir zum Glück noch immer einen Namen in petto, auf den wir uns eigentlich schon zu Beginn der Schwangerschaft geeignet hatten. Der ist eigentlich wunderbar, aber ein Plan B ist dennoch nicht schlecht und die Letztentscheidung wird wohl erst fallen, wenn wir das Kind sehen und sagen können: "Ja, du bist ein/e ..."

 

Erwarte ich einen Jungen oder ein Mädchen? Hier geht's zur Umfrage.

 

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