
Laufen hilft
von Nicole Kolisch
Schluß mit Nabelschau. Das hab ich ja nach dem liebeskranken Nasenflügel-Rotzrinnen-Exkurs letzte Woche geschworen. Ja, natürlich bin ich eine Drama Queen. Davon können meine Biographie und meine Nachbarn Zeugnis ablegen, aber manchmal wird das sogar mir zu blöd. Immer in den Sümpfen der Fäulnis und Unbill waten, die sich – O ihr ruchlosen Götter! – vor mir auftun, wenn, sagen wir mal, beim Zielpunkt die Dragee Keksi aus sind… – nö, das muss echt nicht sein!
Waten muss jetzt mal warten. Hier wird gelaufen. Und zwar zur Abwechslung mal für andere!
Charity und Laufen ist das klassische Dreamteam. Bei jedem Lauf, der was auf sich hält, gibt’s gesponserte Teilnehmer, die ihre Kilometer für ein Anliegen abstrampeln – und sei es nur, um via Message-Shirt die Kunde zu verbreiten. Cooler allerdings, wenn sich die Laufveranstaltung gleich selbst in den Dienst einer Charity stellt und einen Teil (oder das ganze) Nenngeld spendet: Der Reebok Women’s Run sponsert autonome Frauenhäuser, der Vienna Night Run zahlt pro Teilnehmer 6 Euro an “Licht für die Welt”, bei den vielen Rote-Nasen-Läufen zahlen Firmen für jeden gelaufenen Kilometer eine Spende, um mehr “Clowndoctor”-Einsätze in Spitälern zu ermöglichen…
Und auch die Großereignisse schauen über den Teller- bzw. Laufstrecken-Rand: Der Londoner Marathon etwa ist das bedeutendste jährliche Fundraising-Event der Welt. Seit er 1981 erstmals veranstaltet wurde, haben die Teilnehmer rund 600 Millionen Euro “erlaufen”. Die Liste an möglichen Charities, für die man sich eintragen kann ist legen – wait for it – dary.
Klar. Im direkten Vergleich schneidet das Laufopening von “Laufen hilft” da eher zwutschkerl-mäßig ab. Aber dafür geht der Reinerlös auch an Zwutschkerln, die’s wirklich brauchen: Wer mitläuft, hilft der St. Anna Kinderkrebsforschung. Ich hab mich für 10km angemeldet. Wer noch?
P.S. “Countdown-Woche 8”??? Jössas, im einstelligen Bereich! Das hab ich letzte Woche ganz übersehen. Boa, ich glaub ich geb mir die Kugel! (Apropos Drama Queen…)









13.02.2012 19:34
Nicole Kolisch
Jahrzehnte verlängern...
ja, das könnte helfen! (ist vermutlich eh das einzige, was jetzt noch hilft ;)
13.02.2012 15:58
Gast: Churchill 2.0
Hinweis
aber immer darauf achten, dass der Fluxkompensator genug Saft hat, sonst gibt es Troubles.
Oder sollte eine Zeitreise der Versuch sein, deine Trainingszeit bis zum Marathon um eine paar Jahrzehnte zu verlängern?? ;-)
13.02.2012 12:56
Nicole Kolisch
DeLorean, Churchill!
Na weil doch mein Erscheinungsrythmus immer Dienstag ist! Davon kann ich mich doch nicht abbringen lassen, bloß weil ich schon Montag schreib ;))
Wenn ich nämlich nicht grad laufe, cruise ich immer mit meinem DeLorean durch die Gegend: http://youtu.be/pLRk4xG-JCI
13.02.2012 08:46
Gast: Churchill 2.0
Gute Idee
Wenn man/frau sich schon anstrengt, wie ein Herdentier durch die Gegend rennt dabei schwitzt und stinkt, dann wenigstens für St. Anna!
Sehr löblich!
Wie aktuell dieser Blog ist sieht man daran, dass er am 14.2. verfasst ist, was insoferne erstaunlich ist, da heute erst der 13. ist. *gg*
Und du darfst dir ruhig die Kugel geben, solange es sich dabei um eine Original-Mozart-Kugel handelt.
Letztere hat ja Kalorien welches dem Grunde nach ja Brennwert bedeutet und ein solcher kann bei den (noch) aktuellen Frostgraden nicht schaden.