Die gebürtige Brasilianerin kam mit 14 Jahren nach Österreich, wo sie an der Universität Wien das Studium der Biochemie und 1993 schließlich in Genetik habilitierte. Von 1995 bis 2004 war sie Ao. Professorin für Mikrobiologie und Genetik, 2006 erhielt sie die Professur für RNA-Biochemie an der Universität Wien. Renée Schröder war Österreichische Delegierte beim EMBO council, Mitglied der Bioethikkommission, Vizepräsidentin des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF und ist bis heute Mitglied des Rates für Forschung und Technologieentwicklung.
Renée Schröder
Außerdem war sie von 1999 bis 2002 Vorsitzende der Studienkommission für Molekurbiologie, bis 2006 Vizedekanin der Fakultät für Lebenswissenschaften und bis heute Editor in Chief of RNA Biology und Mitglied der Nachwuchsförderung VIPS Programm. Sie ist u.a. Trägerin des Theodor-Körner Stiftungspreises für Wissenschaft und Kunst, des L'Oréal UNESCO Special Award for Women in Science, des Wittgenstein Preises, des Preises der Stadt Wien für „Natur- und Technische Wissenschaften", des „Frauenpreises" der Stadt Wien und des Eduard Buchner Preises.
2006 wurde ihr das große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Renée Schröder ist Mutter zweier Söhne und engagiert sich besonders für die Förderung von Frauen in der Wissenschaft.






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