Brokkoli kommt ursprünglich aus Kleinasien, heute wird er in ganz Europa, aber auch in den USA angebaut. Österreichische Frischware gibt's von Mitte Mai bis Ende November, in den restlichen Monaten ist Importware erhältlich, die meist aus Italien oder Spanien stammt.
Geschmacksprobe
Als Mitglied der Kohlgemüse-Familie ist Brokkoli unter anderem mit dem Kohlkopf und dem Karfiol verwandt. Anders als beim Kohl landen allerdings nur die Blütenstile sowie die Blütenknospen auf dem Teller. Wer den Geschmack von Kohl nicht mag, sollte Brokkoli trotzdem probieren, da er sich in dieser Hinsicht deutlich von seinen Familienmitgliedern unterscheidet. Geschmacklich erinnert er eher an Spargel.
Die dunkelgrüne Farbe des Kohlgemüses kommt von der direkten Sonneneinstrahlung. Die Sonne sorgt für einen hohen Chlorophyllgehalt und die satte Farbe - ganz anders als bei Karfiol, der durch seine großen Blätter vor den Sonnenstrahlen geschützt ist. Allerdings schmeckt Brokkoli nur, wenn er rechtzeitig geerntet wird. Blüht er einmal auf, kann er nicht mehr verkauft werden, zeigt er gelbe Stellen, schmeckt er bitter.
Grün & gesund
Das sonnengereifte Gemüse punktet auch mit seinem hohen Vitamin-C-Gehalt. Rund 100 Gramm decken bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Das kalorienarme Gemüse besteht außerdem zu knapp 90 Prozent aus Wasser und liefert Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen auf den Teller.