Einst flüssige Medikamente, heute süße Genüsse. Schon in Urgroßmutters Hausapotheke durften Kräuterbitter, Nuss- oder Rosenlikör nicht fehlen. Sie halfen bei Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder hellten an trüben Tagen die Stimmung auf.
Autorin Christiane Holler erinnert in ihrem Buch „Liköre, Säfte & Co" an die einst weit verbreitete Heilwirkung von Likören und zeigt, wie sie selbst hergestellt werden können. Darüber hinaus verrät sie aber auch Rezepte für Fruchtsäfte und verschiedene Sirupe und zeigt, welchen Früchten, Kräutern und Gewürzen welche Heilwirkung zugeschrieben wird.
Saftladen - so geht's!
Wer selbst Saft oder Sirup produzieren möchte, braucht zuerst besonders saftiges Obst wie Äpfel, Birnen, Beeren oder Kirschen. Sirupe können auch mit Kräutern hergestellt werden. Dann geht's an die Zubereitung. Beim Saft haben Sie mehrere Möglichkeiten:
- Dampfentsafter
- Dampfgarer
- Spindelpresse
- Elektrischer Entsafter
Für welche Methode Sie sich auch entscheiden, am Ende wird der kalte Saft mit Zucker vermischt (min. 100g pro 1 l) und in einem Topf erhitzt. Danach sofort in saubere Flaschen abfüllen und diese verschließen.
Sie können die Früchte aber auch durch Kochen entsaften, wobei das Obst bei dieser Methode gleich mit Zucker langsam erhitzt, abgeseiht und ebenfalls abgefüllt wird. Auf diese Art wird auch Sirup zubereitet, die Zuckermenge wird allerdings erhöht (ca. 1 kg Zucker für 1 l Obstsaft).










