Filmfestspiele Venedig 2010

Filmfestspiele von Venedig 2010

Gut gebrüllt, Löwe! Lost in Translation-Regisseurin Sofia Coppola setzt sich mit Somewhere gegen 23 Mitbewerber durch. Von ihrem Ex, Jurypräsident Quentin Tarantino, gab’s Rosen und den Goldenen Löwen.

Info

Also sprach:

  • Sofia Coppola:

    ”Ich kann es nicht glauben, ich kann es nicht glauben, es ist eine große Ehre. Dieser Preis sei sehr wichtig für den Film. Ich danke meinen Eltern, vor allem an meinen Vater (Francis Ford Coppola), der mich unterrichtet hat”.

    Somewhere startet ab 12. November 2010 bundesweit in unseren Kinos.

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    Löwenjagd: Sie alle waren gekommen um bei den 67. Filmfestspielen von Venedig mit ihren Filmen zu punkten und eine der begehrten Auszeichnungen zu erhaschen: eine selten gut gelaunte Catherine Deneuve, die schon Oscar-verdächtige Ballerina Natalie Portman, die gefährlich-schöne Jessica Alba, Hongkong-Legende Tsui Hark und der Kult-Japaner Takashi Miike. Tom Tykwer hatte sein Baby mitgebracht und Joaquin Phoenix sich sogar extra rasiert. Genützt hat das ihnen leider nichts ...

     

    Löwenanteil: Den Goldenen Löwen für den besten Film gewonnen abgeräumt hat nämlich der Streifen Somewhere der Amerikanerin Sofia Coppola. Somewhere beschreibt die innere Leere eines Hollywoodstars (grandios: Stephen Dorff), der sein Dasein plötzlich durch die Augen seiner elf Jahre alten Tochter (Ellen Fanning) sieht. Die sechste Regiearbeit der 39-jährigen Oscarpreisträgerin hat die Festivaljury unter dem Vorsitz von Ex-Freund Quentin Tarantino laut eigener Aussage "vom ersten Moment an bezaubert".

    Tony Gentile / Reuters Filmfestspiele Venedig 2010

     


    Der Silberne Löwe für die beste Regie ging an den Spanier Álex de la Iglesia für Balada triste de trompeta. De la Iglesia erzählt darin von Javier, einem traurigen Clown, während der Franco-Zeit.

    Tony Gentile / Reuters Filmfestspiele Venedig 2010

     

    Gleich zwei Preise nahm der polnische Regisseur Jerzy Skolimowski entgegen: den Spezialpreis der Jury für seinen Streifen Essential Killing und die Auszeichnung für den besten Hauptdarsteller, den abwesenden Vincent Gallo, der als klarer Favorit für diesen Preis gehandelt wurde.

     

    Der Preis für die beste Schauspielerin ging an die griechische Schauspielerin Ariane Labed für den Film Attenberg.

     

    Auch Österreich musste heuer nicht leer ausgehen: Der Orizzonti Award in der Kategorie Kurzfilm ging an Peter Tscherkassky für Coming Attractions.

     

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