Social Network

The Social Network

Oscar-verdächtig! The Social Network David Finchers vielschichtiger Film über die umstrittene Entstehungsgeschichte von Facebook und dessen Gründer Mark Zuckerberg ist ebenso brillant wie die Idee Justin Timberlake als Napster-Gründer Sean Parker zu besetzen ...

Info

Darum geht’s:

  • 2003 entwickelt ein 19-jähriger Harvard-Student aus einer Laune heraus “Facemash“, den Vorläufer von Facebook. “Facemash“ sammelt aus den Online-Jahrbüchern der Fakultäten, den sogenannten Face Books der Uni, Bilder aller Studentinnen zusammen, die dann in zufälligen Zweierkombinationen nebeneinander auf dem Schirm gezeigt werden. Der User bewertet: Hot oder not? Die Zugriffe sind enorm. Das Harvard-Netzwerk bricht zusammen.

    Seine geniale Idee und die Umsetzung macht – etliche Gerichtsverhandlungen später - Mark Zuckerberg mit 26 zu einem der jüngsten Milliardäre de Welt.
    Der Rest ist Geschichte ...
Info

Kinostart

  • The Social Network startet ab 8. Oktober 2010 bundesweit in unseren Kinos!

Schon jetzt gilt The Social Network als einer der heißesten Anwärter auf einen Oscar-Regen. Sogar die New York Times feiert de ""neuen David Fincher" als besten Film des Jahres. In den USA klingeln die Kinokassen und auch wir sind hingerissen und verrraten gerne warum ...

 

1. Top-Besetzung.

Eisenberg und Garfield - nie gehört? Das ändert sich jetzt, denn die Jungs genauso zu Hollywoods A-Liga wie Justin Timberlake. Mark Zuckerberg-Darsteller Jesse Eisenberg ist in jeder Hinsicht erste Wahl: Seine Figur, die den Film souverän trägt, zeigt Zuckerberg als verkümmerter Egomane zwischen Verletzlichkeit und Hochmut, Einsamkeit und dem brennenden Verlangen nach Liebe.

Andrew Garfield, der designierte, neue Spiderman, bringt als ausgebooteter Facebook-Mitbegründer Eduardo Saverin richtig Spannung ins Spiel.

Justin Timberlake brilliert als geltungs- und genusssüchtiger Draufgänger, der Napster zuerst gegründet und dann in den Sand gesetzt hat.

 

2. Messerscharfe Dialoge. Wenn auch die Hauptfigur Zuckerberg immer wieder in Codes spricht, ist der Zugang zu diesem Film für alle "Nicht"-Programmierer nicht verschlüsselt. Für heiße Wortgefechte in allen Lebenslagen sorgte Drehbuchautor Aaron Sorkin (Der Krieg des Charlie Wilson).

2010 Sony Pictures Releasing GmbH Social Network


3. Der Soundtrack.
Spaß macht The Social Network auch deswegen, weil die Musik richtig cool ist. Verantwortlich dafür zeichnet der Trent Reznor, Frontman der Band Nine Inch Nails in Zusammenarbeit mit Atticus Ross und natürlich die neue Version des Radiohead-Klassikers "Creep".


4. Ausstattung und Liebe zum Detail. Licht und Schatten tragen wesentlich zur Stimmung von The Social Network bei. Fight Club-Regisseur David Fincher überließ nichts dem Zufall, sondern heuerte sein bewährtes Fight Club-Team an: Kameramann Jeff Cronenweth und Cutter Angus Wall. Auch sonst war Perfektion wichtig: Kein Schauspieler durfte das Set verlassen, bis nicht jedes Detail stimmte.

5. A true Story??

Basierend auf dem unautorisierten Buch "The Accidental Billionaires" des Journalisten Ben Mezrich, entspinnen auch David Fincher und Drehbuchautor Aaron Sorkin ein Porträt von Mark Zuckerberg, das sich ganz bewusst nicht einer einzigen Wahrheit verpflichtet fühlt, sondern zu Gunsten von Spannung und Objektivität gleich fünf Blickwinkel zur Gründung des heutigen Milliarden-Imperiums in Betracht zieht.Gerade die unterschiedlichen Perspektiven des Films machen ihn so einzigartig. Jeder kann SEINE Wahrheit mit nach Hause nehmen oder die grandios erfundene Lüge ...

 

Kommentare

Mehr auf WIENERIN.at
    Mehr im Web

    Recommended Videos


    Heidis Reisen

    Heidi fasst sich ein Herz und lässt die Alm hinter sich, um zu reisen und zu lernen.

    zu meiner Blogübersicht >>