Schon jetzt gilt The Social Network als einer der heißesten Anwärter auf einen Oscar-Regen. Sogar die New York Times feiert de ""neuen David Fincher" als besten Film des Jahres. In den USA klingeln die Kinokassen und auch wir sind hingerissen und verrraten gerne warum ...
1. Top-Besetzung.
Eisenberg und Garfield - nie gehört? Das ändert sich jetzt, denn die Jungs genauso zu Hollywoods A-Liga wie Justin Timberlake. Mark Zuckerberg-Darsteller Jesse Eisenberg ist in jeder Hinsicht erste Wahl: Seine Figur, die den Film souverän trägt, zeigt Zuckerberg als verkümmerter Egomane zwischen Verletzlichkeit und Hochmut, Einsamkeit und dem brennenden Verlangen nach Liebe.
Andrew Garfield, der designierte, neue Spiderman, bringt als ausgebooteter Facebook-Mitbegründer Eduardo Saverin richtig Spannung ins Spiel.
Justin Timberlake brilliert als geltungs- und genusssüchtiger Draufgänger, der Napster zuerst gegründet und dann in den Sand gesetzt hat.
2. Messerscharfe Dialoge. Wenn auch die Hauptfigur Zuckerberg immer wieder in Codes spricht, ist der Zugang zu diesem Film für alle "Nicht"-Programmierer nicht verschlüsselt. Für heiße Wortgefechte in allen Lebenslagen sorgte Drehbuchautor Aaron Sorkin (Der Krieg des Charlie Wilson).
3. Der Soundtrack. Spaß macht The Social Network auch deswegen, weil die Musik richtig cool ist. Verantwortlich dafür zeichnet der Trent Reznor, Frontman der Band Nine Inch Nails in Zusammenarbeit mit Atticus Ross und natürlich die neue Version des Radiohead-Klassikers "Creep".
4. Ausstattung und Liebe zum Detail. Licht und Schatten tragen wesentlich zur Stimmung von The Social Network bei. Fight Club-Regisseur David Fincher überließ nichts dem Zufall, sondern heuerte sein bewährtes Fight Club-Team an: Kameramann Jeff Cronenweth und Cutter Angus Wall. Auch sonst war Perfektion wichtig: Kein Schauspieler durfte das Set verlassen, bis nicht jedes Detail stimmte.
5. A true Story??
Basierend auf dem unautorisierten Buch "The Accidental Billionaires" des Journalisten Ben Mezrich, entspinnen auch David Fincher und Drehbuchautor Aaron Sorkin ein Porträt von Mark Zuckerberg, das sich ganz bewusst nicht einer einzigen Wahrheit verpflichtet fühlt, sondern zu Gunsten von Spannung und Objektivität gleich fünf Blickwinkel zur Gründung des heutigen Milliarden-Imperiums in Betracht zieht.Gerade die unterschiedlichen Perspektiven des Films machen ihn so einzigartig. Jeder kann SEINE Wahrheit mit nach Hause nehmen oder die grandios erfundene Lüge ...






Ryan GoslingThe Place Beyond Pines


