Mehr als 16 Millionen Mal wurde das 59 Sekunden-Video der achtjährigen Juliet auf Youtube innnerhalb von nur einer Woche bereits angeklickt. In „My first Hardcore Song" singt das kleine Mädchen in Heavy-Metal-Marnier über ihre Haustiere, die neben jeder Menge Kuscheltiere auch als Statisten im Video dienen. Mit ihren langen Haaren klappt auch das Headbangen schon ganz gut. Selbst die iTunes-Metal-Charts hat das Mädchen gestürmt und belegt aktuell Rang 2.
Auf Youtube konnte man Juliet bereits in anderen Videos sehen - vom wackelnden Zahn, Klavierspiel, dem Wunsch der damals Vierjährigen nach Tattoos oder dem Moment, in dem sie erstmals erfährt, dass sie demnächst ein Geschwisterchen bekommt.
Während Kritiker die Vermarktung des Kindes kritisieren, beteuert Mutter Christina, nicht mit dem großen Erfolg des Musikvideos gerechnet zu haben. Es sei eigentlich nur für Familie und Freunde gedacht gewesen. Neben internationalen Medien hätten sich auch schon PR-Agenturen bei Juliets Eltern gemeldet, die das Mädchen als Marke ganz groß rausbringen wollten, erzählt die Mutter in einem Interview mit dem australischen Courier Mail. Die Eltern hätten jedoch entschieden, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.
Die Einnahmen aus Musikdownloads, Werbung und Fan-Shirts sollen in einem Fonds für das Mädchen angelegt werden. Der Hype werde laut Mama Christina nicht fortgesetzt, sie freue sich schon darauf, wenn die Aufmerksamkeit wieder abflaut. Immerhin habe das Mädchen schon ausreichend für die Schule zu tun.





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