Besuch Land Gluecks

Bhutan: Alt, neu und eine Prise Glück

Wer sich Bhutan als einziges Bergdorf voller glücklicher Menschen vorstellt, der wird von einer Tour durch das Land des Donnerdrachens enttäuscht sein. Auch in diesem letzten Shangri-La hat der Westen Einzug gehalten: Enstanden ist ein spannender Kontrast aus Alt und Neu, der die - teure - Reise wert ist!

Info

Infos:

  • Eine Reise ins Königreich Bhutan kann nur mit einem Tour-Guide erfolgen. 200 USD (in der Neben-) und 250 USD in der Hauptsaison werden als Tagespauschale von TouristInnen verlangt. Inkludiert sind dabei Guide, Fahrer, Hotelkosten bei Übernachtung in 3-Stern-Hotels, 3 Mahlzeiten am Tag (exklusive Getränke). Wer in einem 4- oder 5-Stern-Hotel übernachten möchte, muss die zusätzlichen Kosten selbst tragen.
    Für Bhutan benötigt man außerdem ein Visum, das 40 USD kostet und über das Reisebüro bzw. die lokale Agentur bezogen werden kann. Active Bhutan stellt z.B. deutschsprachige Führer zu Verfügung. Mehr zu Tarifen und etwaigen Rabatten >>
    Bhutan wird via Bangkok, Dehli oder Singapur von der nationalen Fluglinie DrukAir angeflogen. Die viereinhalb stündige Strecke Bangkok - Paro (dem einzigen internationalen Flughafen des Landes) kostet z.B. rund 940 USD.

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    Der Espresso wird mit einem Glas Wasser serviert und am Nebentisch sitzen Mönche, die mit Ipads spielen. Vom Fenster des Ambient Cafés kann man die Straßen der Hauptstadt Thimphu beobachten, auf der sich Jugendliche in Jeans und Sonnenbrille unter Betelnuss kauende Alte in ihrer traditionellen Kleidung mischen. In den Auslagen der Shops hängen handgewebte, bunte Stoffe neben Polyester-Trainingsanzügen. Wer sich Bhutan als Bergdorf voller glücklicher Menschen vorstellt, den wird die 80.000 EinwohnerInnen-Stadt Thimphu enttäuschen. Auch im letzten “Shangri-La” hat die Moderne Einzug gehalten – nicht zuletzt aufgrund der TouristInnen.

    Doris Neubauer

    Außerhalb der Stadt hingegen ist das “echte, geheimnisvolle” Bhutan präsent, von dem man nur das Bruttonationalglück kennt. Da prägen Reis- und Chilifelder sowie das Himalaya-Gebirge die Landschaft. Oberhalb der Dörfer stehen buddhistische Tempel, von denen man sich nicht vorstellen kann, wie sie in die Felsen gebaut werden konnten. Bunte Gebetsfahnen hängen an jeder Brücke und flackern im Wind. Und Menschen verkaufen auf der Straße den harten Yak-Käse und nehmen mühsame Wege zu den heiligen Stätten in Kauf, um ihre Wünsche vorzubringen.

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