Bern sieht nicht nur grün aus, diese Stadt ist es auch. Rund ein Drittel der Stadtfläche wird öffentlichen Parks und Wäldern zugerechnet. Das Plus an Natur sorgt für frische Luft, die man etwa bei einem Spaziergang durch die Altstadt genießen kann. Das Stadtbild blieb seit der Gründung Berns im Jahr 1191 weitgehend unverändert, noch immer ist die mittelalterliche Bauweise zu erkennen. Aus diesem Grund wurde Bern 1983 auch zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.
Bären in Bern
Was wäre Bern wohl ohne Bären? Vermutlich eine andere Stadt, denn der Name der Ortschaft geht tatsächlich auf Meister Petz zurück. Bern wurde nach dem ersten Tier benannt, das Herzog Berchtold V. von Zähringen, Begründer der Stadt, auf einer Jagd in der Gründungsphase erlegte. Laut Legende war dies ein Bär. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch am Stadtwappen ein Bär zu sehen ist und die Berner bis heute ihren Namensgeber gedenken. Hat man die Tiere früher gejagt, leben nun einige von ihnen friedlich und artgerecht im weiträumigen BärenPark.
Neben ihrem Hang zu Bären ist die Stadt übrigens auch für ihre zahlreichen Brunnen bekannt. Mehr als 100 davon sind in ganz Bern verteilt.
Kilometerlanges Shoppingvergnügen
In welcher europäischen Stadt befindet sich die längste wettergeschützte Einkaufspromenade des Kontinents? Richtig, in Bern - denn in der historischen Kulisse kommt auch das Shoppingvergnügen nicht zu kurz. Die sechs Kilometer langen Arkaden bieten für jeden Geschmack und jede Geldbörse das richtige Geschäft und sind Berns erste Adresse, wenn es um das Einkaufen geht.
Shopping ist in Bern aber nicht nur überdacht, sondern auch unterirdisch möglich. Während die Bewohner der Stadt in früheren Zeiten ihre Warenvorräte in Kellern gelagert haben, werden die unterirdischen Räumlichkeiten heute für ganz andere Zwecke verwendet. So sind zahlreiche kleine Modegeschäfte und Galerien in Kellergewölben untergebracht. Aber auch Bars, Clubs, Theater oder Kinos finden sich in Berner Kellern.






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