Weekend Positano

Ein Weekend in Positano

Mondän ging es im malerischen Städtchen an Italiens Costiera Amalfitana immer zu. Der wahre Luxus hier ist aber kostenlos – der legendäre Panoramablick aufs Meer. Künstler Paolo Sandulli – sein Atelier liegt in Praiano, einem Fischerdorf nahe Positano – verrät seine Tipps.

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La Bella Vita

  • Anpassen. Verspielt, gerüscht, bestickt: Die typische Moda Positano hat sich zu einer Marke entwickelt. Leinenkleider gibt’s etwa in der Boutique Antica Sartoria; www.anticasartoriapositano.com.

    Feiern im Felsen. Abtanzen lässt es sich am besten im Music on the Rocks. Der Klub schmiegt sich am Strand von Positano in den Felsen; www.musicontherocks.it.

    Shop and Go. Positano lässt sich am besten bei einem Spaziergang erkunden. Die Gassen hinab zum Strand Marina Grande sind gesäumt von Boutiquen, Galerien und kleinen Mitbringsel-Geschäften (Tipp: Limoncello!).

    Himmmmel, ist das schön! Die Mönche hatten’s gut. Das ehemalige Kloster auf einer Felsenklippe im nahen Amalfi bietet einen tollen Panoramablick über das Tyrrhenische Meer. Hier wurde heuer das Grand Hotel Convento di Amalfi eröffnet. Zimmer ab € 259,–; www.nhhotels.com.

Um Positano kennenzulernen, muss man Stufen steigen: Unser Städtchen am Hügel ist nämlich über steile Gassen und zahlreiche Treppen verbunden. Wer's nicht so mit dem Zufußgehen hat, sieht nichts. Dasselbe gilt übrigens für die nahe gelegene Küstenstadt Amalfi.

 

Aber zurück zu Positano: Eine gute Unterkunft findet sich in der Fußgängerzone. Die passiert man ohnehin auf dem Weg zum Strand und sie beherbergt den Palazzo Murat, ein Hotel und Restaurant mit einem romantischen Garten (Via dei Mulini 23, www.palazzomurat.it). Wenn mir nach Unterhaltung ist, gehe ich gern runter zum Hafen. Dort tut sich immer was. Absolute Ruhe finde ich im malerischen Ort Ravello, 300 Meter über dem Meeresspiegel. Von den Blumengärten der Villa Rufolo (www.villarufolo.it) und der Villa Cimbrone (www.villacimbrone.com) gibt es die schönsten Panoramablicke aufs Wasser.

 

Kremsberger Ausblick. Den wahrscheinlich schönsten Ausblick an der Amalfiküste findet man im Garten der Villa Rufolo in Ravello.


Was mir als Künstler an der Amalfiküste gefällt: Natur und Kultur gehen eine harmonische Verbindung ein. Und: Die Erinnerung an die Antike ist noch sehr präsent. Wir glauben, dass Odysseus in den hiesigen Gewässern gesegelt ist. Die Inselgruppe Li Galli vor Positano gilt etwa als Sitz der Sirenen, die Seefahrer mit ihrem lieblichen Gesang bezauberten und dann Schiffbruch erleiden ließen.

 

Ach ja, eins noch: Wer mich besuchen will, findet mein Atelier (www.paolosandulli.com) im Torre a Mare in Praiano, einem der 34 Sarazenentürme an der Küste. Die lokalen Fischer verstehen zwar die Ironie in meinen Porträts und Skulpturen nicht immer, aber das wird schon noch ...

 

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