Um Positano kennenzulernen, muss man Stufen steigen: Unser Städtchen am Hügel ist nämlich über steile Gassen und zahlreiche Treppen verbunden. Wer's nicht so mit dem Zufußgehen hat, sieht nichts. Dasselbe gilt übrigens für die nahe gelegene Küstenstadt Amalfi.
Aber zurück zu Positano: Eine gute Unterkunft findet sich in der Fußgängerzone. Die passiert man ohnehin auf dem Weg zum Strand und sie beherbergt den Palazzo Murat, ein Hotel und Restaurant mit einem romantischen Garten (Via dei Mulini 23, www.palazzomurat.it). Wenn mir nach Unterhaltung ist, gehe ich gern runter zum Hafen. Dort tut sich immer was. Absolute Ruhe finde ich im malerischen Ort Ravello, 300 Meter über dem Meeresspiegel. Von den Blumengärten der Villa Rufolo (www.villarufolo.it) und der Villa Cimbrone (www.villacimbrone.com) gibt es die schönsten Panoramablicke aufs Wasser.
Ausblick. Den wahrscheinlich schönsten Ausblick an der Amalfiküste findet man im Garten der Villa Rufolo in Ravello.
Was mir als Künstler an der Amalfiküste gefällt: Natur und Kultur gehen eine harmonische Verbindung ein. Und: Die Erinnerung an die Antike ist noch sehr präsent. Wir glauben, dass Odysseus in den hiesigen Gewässern gesegelt ist. Die Inselgruppe Li Galli vor Positano gilt etwa als Sitz der Sirenen, die Seefahrer mit ihrem lieblichen Gesang bezauberten und dann Schiffbruch erleiden ließen.
Ach ja, eins noch: Wer mich besuchen will, findet mein Atelier (www.paolosandulli.com) im Torre a Mare in Praiano, einem der 34 Sarazenentürme an der Küste. Die lokalen Fischer verstehen zwar die Ironie in meinen Porträts und Skulpturen nicht immer, aber das wird schon noch ...





Benvenuti!



