Trist und öde? Das war einmal. Die Hauptstadt der Slowakei macht inzwischen ganz schön was her. Shopaholics sollten unbedingt im Eurovea, dem neuen Einkaufszentrum an der Donau (www.eurovea.com), vorbeischauen. Günstiger als in Österreich ist das Einkaufen zwar nicht immer, dafür kann man hier aber (wie fast überall in Bratislava) auch sonntags ausgiebig Geld ausgeben - oder einfach nur sehen und gesehen werden. Bummeln auf der Haupteinkaufsmeile Obchodna ist dagegen eher enttäuschend.
Wer genug vom Trubel hat, unternimmt einen romantischen Herbstspaziergang entlang der Donau oder flaniert zurück in die Altstadt mit ihren pastellfarbenen Fassaden. Besonderes Kuriosum: das schmalste Haus Europas. Idyllisch ist auch ein Abstecher auf die Burg, von der aus man einen fantastischen Blick über die Stadt hat.
Kulturliebhaber sollten die slowakische Nationalgalerie besuchen. Nach dem Augenschmaus wird gegessen. Ich empfehle das Camouflage. Hier kocht Jaroslav Zidek, der beste Koch der Slowakei - auch Traditionsgerichte. Kostengünstiger, aber ebenfalls wunderbar isst man im Primi. Mein Tipp: in der angeschlossenen Bar den Mojito probieren! Praktisch für Bar-Hopper: In der Michalska-Straße reiht sich eine Bar an die nächste. Zum Abtanzen sollte man aber ins The Club (Rybne nam. 1) wechseln. Schauspieler, Models und Sänger geben sich dort zurzeit die Klinke in die Hand.





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