Ein Weekend in Amsterdam

Kleiner als viele andere europäische Hauptstädte, aber trotzdem sehr sehenswert – das ist Amsterdam. Ein Kurzurlaub in der Hauptstadt der Niederlande nimmt Sie mit auf eine Tour durch Tradition, Kultur und Architektur.

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  • Wussten Sie, dass
    ... die Niederländer richtige Fahrrad-Fans sind? Der Radanteil am Gesamtverkehr liegt bei stolzen 27 Prozent (Österreich: Fünf Prozent).
    ... die Grachten, die niederländischen Wasserwege, durch das ganze Land führen? Ideal für Touren mit dem Hausboot!
    ... die Amsterdamer Kalverstraat eine der ältesten Einkaufsstraßen der Niederlande ist? Im Mittelalter wurde hier noch Vieh durch die Straßen getrieben, heute können Sie hier Schuhe, Kleidung und Souvenirs erstehen.
    ... die PC Hooftstraat die teuerste Einkaufsstraße Amsterdams ist? Hier finden sich Geschäfte aller namhaften Designer.

Ein Aufenthalt in Amsterdam wird vor allem eines: Entspannend. Denn egal, ob Sie durch eines der zahlreichen Museen, über den Blumenmarkt oder vorbei an den architektonischen Highlights der Stadt spazieren - Hektik kommt hier keine auf.

Besichtigen Sie etwa die knapp 400 Jahre alte Kirche Westerkerk - sie hat den höchsten Kirchturm der Stadt, der auch „Langer Jan" genannt wird. Praktisch: Der Kirchturm ist von vielen Punkten der Stadt zu sehen - sollten Sie sich verlaufen, können Sie den langen Jan also als Orientierungspunkt nutzen.

 

Schwimmende Blumen
Nicht verpassen sollten Sie auch den Amsterdamer Blumenmarkt. Das Besondere: Er ist der erste und einzige schwimmende Blumenmarkt Europas. Denn die Händler verkaufen Ihre Ware nicht von herkömmlichen Marktständen aus, sondern direkt aus Lastkähnen, die entlang der Gracht „Singel" verankert sind.
Absolut sehenswert sind auch die Nieuwe Oosterlike Eilanden. Diese künstlich angelegten (Halb-)Inseln auf der Rückseite des Hauptbahnhofes wurden von namhaften Architekten zu modernem Wohngebiet mit beeindruckenden Häusern umgestaltet. Zuvor standen die ehemaligen Piers und Hafengebäude nicht mehr genutzt wurden und leer.

 

Prachtbauten
Doch Amsterdam hat noch mehr beeindruckende Bauten vorzuweisen. Da wären etwas das Architekturzentrum Acram, das auf Stelzen gebaute ING Haus oder das Publikumszentrum für Wissenschaft und Technologie, Nemo. Alle drei verbindet das hochmoderne Äußere, das durch runde Formen und viele Glasflächen besticht.
Unübersehbar ist auch die Phytonbrücke - eine aus zwei Teilen bestehende, knallrote Fußgänger- und Fahrradbrücke. Die Brücken verbinden die beiden Halbinseln Borneo und Sporenburg und schlängeln sich meterhoch in der Luft.

Nach der anstrengenden Stadttour geht's zur Entspannung noch auf den Rembrandtplein. Während hier untertags die Cafés und Restaurants voll besetzt sind, verwandelt sich der Platz abends zum Ausgehzentrum der Stadt mit zahlreichen Club, gemütliche und moderne Bars.

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