Straßburg blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die heutige Hauptstadt des Elsass wurde vor mehr als 2.000 Jahren, genauer gesagt, im Jahre 12 v. Chr. von den Römern gegründet. Bis ins 19. Jahrhundert bestand die Stadt nur aus dem alten Zentrum. Heute ist der historische Stadtkern sogar Unesco-Weltkulturerbe.
Diese Stationen sollten Sie bei Ihrer Stadttour auf keinen Fall versäumen: Den Place de la République mit seinen beeindruckenden Bauten aus der deutschen Periode Ende des 19. bzw. Anfang des 20 Jahrhunderts sowie das Stadtviertel Petite France mit seinen Fachwerkshäusern und Kanälen. Ebenfalls sehenswert: Die Thomas-Kirche, die überdachten Brücken sowie die Panoramaterrasse auf dem Vauban-Staudamm und die gotische Kathedrale Liebfrauenmünster.
Tipp: Am ersten Sonntag jedes Monats können Sie zwischen 10 und 18 Uhr kostenlos die Museen der Stadt besuchen (Ausnahme: Schokoladenmuseum).
Europäische Hauptstadt
In wenigen Städten sind Sie den Institutionen der EU so nah wie in Straßburg. Neben New York und Genf ist dies die einzige Stadt auf der Welt, die Sitz von internationalen Institutionen ist, ohne Hauptstadt eines Staates zu sein.
Hier befindet sich der Sitz des Europarates, des Europäischen Parlaments sowie das Menschenrechtsgebäude, in dem auch die Sitzungen des Europäischen Rates für Menschenrechte stattfinden. Außerdem haben sich in der elsässischen Hauptstadt die Europäische Wissenschaftsstiftung, die Versammlung der Regionen Europas und das Europäische Zentrum für regionale Entwicklung angesiedelt.
Genusslandschaft
Wenn Sie ein Wochenende in Straßburg verbringen, sollten Sie unbedingt die Küchenspezialitäten des Elsass probieren. Dazu zählen etwa das in ganz Frankreich verbreitete elsässische Bier, der Munster Käse mit seinem starken Aroma und feinen Geschmack oder die sauren, weißen Rüben (Navets salés), die wie Sauerkraut eingelegt werden und als klassisches Wintergericht zu Würsten oder Schweinshaxe serviert werden.
Eine Spezialität der Region sind außerdem die Tarte flambée, aus feinem Teig, belegt mit Schmand, Zwiebeln und Speckwürfeln sowie das Fischragout (Matelote) aus verschiedenen Flußfischen mit Sahnesauce und Nudeln.





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