Woran erkennt man ein gutes Skigebiet? Das kommt immer auf die eigenen Bedürfnisse an. Fest steht, dass auch der Preis für Unterkunft und nicht zuletzt für die Skipässe das Wohlbefinden im Skiurlaub beeinflussen. Denn wer sich über teure Tageskarten für die Piste ärgert, wird auch an der Abfahrt keinen Spaß mehr haben. Darum verraten wir Ihnen, wo sie die günstigsten Skigebiete für die ganze Familie finden und wo Sie mit höheren Kosten rechnen müssen.
Günstigste Skigebiete
Wer nur ein kleines Budget für den Skiurlaub hat, sollte kleine Skigebiete bevorzugen, raten die VKI-Experten. Eine vierköpfige Familie kommt in vier Regionen mit maximal € 300,- für 6-Tages-Skipässe aus (inkl. aller Ermäßigungen):
- Steiermark: Wenigzell/Joglland (€ 271,- für ein Familienpaket, 12 Pisten-km)
- Tirol: Zahmer Kaiser-Walchsee (€ 290,-, 25 Pisten-km)
- Salzburg: Postalm Arena (€ 299,-, 20 Pisten-km)
- Niederösterreich: Königsberglifte (€ 300,-, 14 Pisten-km)
Teuerste Skigebiete
Wer mit Kind und Kegel in den folgenden Skigebiete urlaubt, muss mit Ausgaben von € 700,- oder mehr allein für Skipässe rechnen. Die Regionen punkten jedoch mit Größe und Ausstattung.
- Tirol/Vorarlberg: Ski Arlberg (€ 761,-, 283 Pisten-km)
- Tirol: Sölden (€ 750,-, 148 Pisten-km)
- Tirol: Serfaus-Fiss-Ladis (€ 700,50, 204 Pisten-km)
- Steiermark/Salzburg: Ski amadé (€ 695,-, 860 Pisten-km)
Rechnet man Fahrtkosten, Unterkunft, Verpflegung und Skipässe zusammen, muss eine vierköpfige Familie bei sparsamer Urlaubsgestaltung laut Berechnungen des VKI mit Kosten von rund € 2.000,- für eine Skiwoche rechnen. Je nach Skigebiet, Quartier und Ausgaben für Essen und Getränke können die Kosten variieren. In teuren Skigebieten kann der Gesamtpreis dann schnell auf € 3.000,- bis € 4.000,- steigen, wird die Skiausrüstung zusätzlich ausgeliehen, kommen weitere € 300,- bis € 400,- hinzu.





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