Mittelohrentzuendung

Mittelohrentzündung

Gerade im Winter sind Mittelohrentzündungen keine Seltenheit - bei kaltem Wind und fehlender Kopf- oder Ohrbedeckung passiert es leicht, dass die Ohren schmerzen. Wie wichtig eine Behandlung ist, welche Ursachen und Symptome diese Krankheit hat, erfahren Sie hier.

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  • Eine Mittelohrentzündung kann nicht vorgebeugt werden. Kinder sind besonders anfällig. Es ist ratsam, auf die Symptome zu achten und bei Auftreten dieser sofort einen Arzt aufzusuchen.

Bei einer Mittelohrentzündung handelt es sich um eine durch Bakterien oder Viren ausgelöste, akute Erkrankung des Ohrs. Meist sind davon Kleinkinder oder Säuglinge betroffen, nicht selten quält sie aber auch Erwachsene. Sogar chronisch kann der Ohrschmerz werden, wo bis zu zehn Ausbrüche im Jahr möglich sind. Im Normalfall kann man aber durch richtige Behandlungsmethoden schon nach einigen Tagen gegen die Erreger ankommen.

 

Rasch einsetzende Ohrenschmerzen, nachlassendes Hörvermögen und ein allgemeines Krankheitsgefühl, das mit Fieber, Schwindel und Ohrgeräuschen einhergehen kann - das sind die Anzeichen einer akuten Mittelohrentzündung. Sie tritt plötzlich auf und kann zu ein- oder beidseitigen Ohrenschmerzen führen. Leidet der Mensch an einer Erkältung, ist es möglich, dass Krankheitserreger aus dem Nasen-Rachen-Raum über die Ohrtrompete in das Mittelohr gelangen und dort eine Entzündung hervorrufen.

 

Symptome

Die Symptome einer Mittelohrentzündung unterscheiden sich je nach akuter oder chronischer Form.

 

Akute Mittelohrentzündung

Anfangs treten plötzliche stechende und beidseitige Ohrenschmerzen sowie ein Klopfen im Ohr und erhöhte Temperatur und Schwindel auf. Häufig kommt es während einer Mittelohrentzündung zu einem Anschwellen der Ohrtrompete, folglich passiert es dann, dass Schleim und Flüssigkeit nicht mehr abfließen können. Das kann zu einem erhöhten Druck im Mittelohr führen und ein Einreißen des Trommelfells nach sich ziehen. Flüssigkeit und Eiter fließen dann nach außen ab und die Schmerzen lassen sofort nach.

 

Chronische Mittelohrentzündung

Bei einer chronischen Mittelohrentzündung sind die Symptome ein vermindertes Hörvermögen, Rauschen in den Ohren, aus den Ohren tritt ständig Flüssigkeit aus und es kommt zu einer Wucherung des entzündeten Gewebes.

 

Behandlung

  • Durch Gabe von Nasentropfen, die die Schleimhaut im Nasen- und Rachenraum abschwellen lassen, kann die Ohrtrompete wieder frei werden.
  • Schmerzmittel
  • Gabe von Antibiotika gegen die bakterielle Entzündung
  • Bei drohenden Komplikationen Punktion des Trommelfells, um die Flüssigkeit aus dem Mittelohr abzusaugen und somit die Schmerzen zu verringern.
  • Bei Kindern, die häufig an Mittelohrentzündungen leiden und vergrößerte Rachenmandeln haben, sollten diese entfernt werden.

 

 

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