Von Weihnachten bis Fasching wird gefeiert, getrunken und gegessen und dabei das eine oder andere Mal auch über die Stränge geschlagen. Bemerkbar macht sich das auf der Anzeige der Waage oder einem allgemeinen Gefühl des Unwohls. Wie gerufen kommt da die Fastenzeit für viele Menschen, die überflüssige Kilos wieder abbauen möchten.
Doch genau da lauert der Fehler. Denn Fasten darf nicht mit einer Diät verwechselt werden. Selbst wenn beim Fasten die Kilos purzeln, ist das nicht immer gesund für den Körper. Wer fastet und somit dem Körper über eine längere Zeit keine feste Nahrung (und somit kein oder kaum Eiweis) zuführt, veranlasst den Organismus auf die eigenen Reserven zurückzugreifen. Es kommt infolge zu Muskelabbau und im schlimmsten Fall zu Herzrythmusstörungen. Aus diesem Grund sind Fastenkuren nur für gesunde Menschen ratsam und am besten unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen.
Wichtig: Fett wird beim Fasten kaum abgebaut und somit ist ähnlich wie bei Diäten der Jo-Jo-effekt vorprogrammiert. Auch hier gilt also: Wer abnehmen mag, muss seine Ernährungsgewohnheiten auf Dauer umstellen.
Warum Fasten?
Durch ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung lagern sich Gifte und Säuren in Blut und Gewebe ein und fördern Zivilisationskrankheiten wie Aterienverkalkung, Herz-Kreislaufstörungen oder Zuckerkrankheit. Beim Fasten soll der Körper von schlechten Stoffen gereinigt werden und zudem gewisse Krankheitsbilder wie Ver-dauungsstörungen, Migräne oder Asthma lindern.
Was beim Fasten passiert
Enzyme, die keine Nahrung verdauen müssen gelangen ins Blut und waschen dort Abfallstoffe, abgestorbene Zellen, Giftstoffe und Bakterien aus. Zellen und Gewebe werden gereinigt und können Sauerstoff und Nahrung wieder besser verarbeiten.









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