Botanisch gesehen sind Paprika Beerenfrüchte und zählen zum Fruchtgemüse. Ihr Ursprung wird in Mittel- und Südamerika vermutet. Heute wird das beliebte Gemüse in Europa, Asien und Afrika angebaut. Heimische Paprika kommen Ende April bis Mitte November erntefrisch auf den Teller, im Winter bietet der österreichische Gemüsehandel importierte Ware an.
Mild oder feurig?
Die Schoten werden in Gewürz- und Gemüsepaprika unterschieden. Gewürzpaprika sind kleiner und schärfer, unter ihnen finden sich Pfefferoni oder Chilischoten. Gemüsepaprika bestechen dagegen durch ihren milden Geschmack, wobei gelbe und rote Schoten süßlich, grüne dagegen etwas herb schmecken.
Vitaminbombe
Dass Paprika wahre Vitamin C-Bomben sind, wissen Sie ja bereits. Sie enthalten außerdem B-Vitamine, Vitamin E, Carotinoide, Eisen, Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium. Darüber hinaus sind sie kalorienarm, verdauungsfördernd, appetitanregend und dank ihres hohen Wasseranteils (91 Prozent) auch sehr erfrischend.
Beim Paprika-Kauf sollten Sie auf eine unbeschädigte, feste und glänzende Haut achten. Der Stiel sollte grün sein und noch frisch aussehen. Paprika reifen nach der Ernte noch nach und können nach dem Kauf rund eine Woche gelagert werden. - am besten bei Temperaturen über 10° C, um die wichtigen Inhaltsstoffe besser zu erhalten.









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