Tee

Těte-à-Tee

Ist Ihre Tasse bereit für ein Blind Date? Dann hätten wir da einen grünen Tee-Typen, den Sie garantiert noch nicht kennen: Er kommt aus Südkorea, ist einzigartig in der Welt und so himmlisch gut, dass sogar die Astronauten in der Internationalen Raumstation auf ihn stehen.

Info

Luxusgut Tee

  • Falls Sie Ihr Geld lieber für eine gute Tasse Tee statt für ein Mittelklasseauto ausgeben:

    Die Porzellanmanufaktur Meissen ließ 50 Teekannen mit Schneeballblüten handfertigen, Kaufpreis: € 45.000,–.

    Dazu passt die Gold Teageschenkpackung von Haas & Haas für € 740,–. goldener Löffel inklusive.

    Mehr zum Thema Tee finden Sie in Kürze in unserem Tee-Special auf typischich.at.

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    Tee aus Südkorea?
    Diesen Gedanken muss man erst mal ziehen lassen. Wo das Land doch in unseren Breitengraden eher für Auto und Elektronikexporte steht, wir an Marken wie Hyundai, Kia oder LG denken. Und doch stecken die Menschen auf der koreanischen Halbinsel schon eine halbe Ewigkeit ihre Nasen in Teetassen (und naschen dazu gern kleine Bällchen aus Klebreis): Aus China kamen vor rund 1.500 Jahren mit dem Buddhismus auch die Teekultur und Grüntee-Setzlinge ins Land. Heute wachsen 40 % des Tees in der südlichen Küstenregion Boseong, wo die Sträucher dank Meeresnähe und Nebelfeuchte in einem besonderen Mikroklima gedeihen. Ist der Grüntee genussfertig in der Tasse, loben Kenner seinen Abgang, der an Kastanien erinnert.

    In Korea, im Weltall und in Wien.
    Der Grüntee aus Boseong bekam vor zwei Jahren auch einen kosmischen Ritterschlag: Er wurde für tauglich befunden, Astronautennahrung auf der Internationalen Weltraumstation ISS zu werden. Doch keine Sorge, niemand braucht jetzt in einen Flieger nach Seoul oder in eine Rakete zur ISS steigen, um auch mal in den Genuss von Korea-Tee zu kommen. Ersteres hat schon die Inhaberin vom Teehaus Haas & Haas übernommen, die verschiedene Teesorten und Spezialitäten aus der Provenienz Südkorea exklusiv nach Wien gebracht hat.

    thinkstock Teefelder

    "Eine Weltsensation", sagt Eva Haas, "denn bislang ist Koreas Tee nicht exportiert worden." Mit Unterstützung der südkoreanischen Botschaft hat sie sich vor Ort selbst vom unbekannten Teeangebot überzeugen lassen - und bekam prompt den Titel "Ehrenbotschafterin des grünen Tees von Boseong" verliehen.

    Sp(r)itzengold.
    "Am überraschendsten war die Entdeckung des goldenen Tees", sagt Eva Haas. "Bislang kannte man ja außer dem schwarzen, grünen, weißen oder dem seltenen gelben Tee noch Färbungen wie Blau (beim Oolong) oder Rot (beim Pu-Erh-Tee)." Der goldene Tee von einer kleinen Bioplantage trägt seinen Namen nicht nur des äußeren Scheines wegen. Tatsächlich werden auf den Teeplantagen Sträucher gepimpt: Dazu injiziert man herausragenden schwarzen und grünen Teesträuchern - Lage, Aroma und Erträge müssen stimmen - mit Gold erst in den Blättern nachweisen lässt und später in der Tasse als rötlichgoldene Farbe.

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    Petra Pfann ist selbstständige Ernährungsberaterin nach den 5 Elementen der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) in Wien.



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