Der Nikolaus bringt sie im "Nikolo-Sackerl" zusammen mit Schokolade und Nüssen, Weihnachtskekse werden noch edler mit ihrer Schale und auch als wohlriechende Dekoration bieten Zitrusfrüchte doch so einiges. Vor allem zu dieser Jahreszeit sind Orange, Clementine und Co besonders präsent und bei groß und klein äußerst gern gesehen.
Die verschiedenen Schichten der Früchte
Botanisch gesehen handelt es sich bei Zitrusfrüchten um eine Art Beere, die sich durch ihre wachsbedeckte äußere Haut auszeichnet. Direkt darunter befindet sich eine gelb oder orange gefärbte Gewebeschicht, in der die Drüsen mit den ätherischen Ölen enthalten sind, die allen Zitrusfrüchten ihren charakteristischen Geruch verleihen. Sodann folgt eine blassbeige Gewebeschicht, in der sich das Pektin befindet, aus dem die Lebensmittelindustrie das Geliermittel herstellt. Zum Schluss gibt es noch das Beste, das Fruchtfleisch. Jede Frucht besitzt mehrere Fruchtfächer oder Spalten, in denen sich unzählige, von feinen Häutchen ummantelte Saftschläuche, befinden.
Anbaugebiet
Zitrusfrüchte gehören zu den ältesten Obstsorten der Welt, da sie schon vor über 4000 Jahren in China kultiviert wurden. Ursprünglich sind sie in indien, China und auf dem malaisischen Archipel beheimatet, heute aber findet man sie bereits in den warmen Regionen rund um das Mittelmeer. Dabei gibt es verschiedene Zentren, in denen gewisse Zitrusfrüchte mehr oder weniger angebaut werden.
- Die Orange beispielsweise stammt überwiegend aus Spanien oder der Türkei, häufig abr auch aus Brasilien, Florida, Kalifornien oder Kuba. Sozusagen quasi in alle subtropischen Zonen rund um den Globus.
- Die wichtigsten Herkunftsländer der Grapefruit sind die USA, Israel und Honduras.
- Mandarinen und Clementinen stammen vor allem aus Spanien, Marokko, Italie und Israel.
- Zitronen wiederum werden hauptsächlich in Spanien und Italien angebaut.










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