Mood Food dich gluecklich

Mood Food - Iss dich glücklich

Schokoladetrüffel gegen Liebeskummer, 5-Gänge-Menü in einem Haubenrestaurant, oder Hummer und Austern beim romantischen Candlel-Light-Dinner. Essen bedeutet einiges mehr als bloß den Hunger zu stillen. Vielmehr dient es als Nahrung, Seelentröster, Zeitvertreib, Genuss und Lustverstärker.

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  • Jeder Mensch hat seinen individuellen Geschmack, wobei 80% dessen, was wir als Geschmack bezeichnen, eigentlich Geruch ist. Zudem gibt es gewisse Typen, die zu unterscheiden sind: Nicht-Schmecker, Schmecker und Super-Schmecker
    Allerdings liegt es laut Ernährungswissenschaftlerin Dr. Eva Derndorfer in den Genen, wie gut der individuelle Geschmackssinn tatsächlich ist.

Es ist doch eigentlich eine absolute Wohltat für die Ohren, wenn man hört, dass Essen bzw. speziell gewisse Zutaten glücklich machen und nicht nur mit Kalorien assoziiert werden. Vor allem zu dieser Jahreszeit kann man von überall den Duft nach Zimt und Zucker, Beerenpunsch, und Keksen riechen und allein dies scheint die Massen an Einkaufswütigen bereits fröhlicher und weniger aggressiv zu stimmen.

Tatsächlich haben Studien ergeben, dass 74 Prozent der befragten Personen in stressigen, depressiven aber auch lustvollen Phasen lieber zu Schokolade, Eiscreme und Co greifen, als zu anderen Lebensmitteln. Lediglich 26 Prozent bevorzugen Fisch, Fleisch oder Gemüse, was sicherlich einigen Leserinnen und Lesern an dieser Stelle überaus komisch vorkommen wird, wenn man sich mal vorstellt, dass ein Mädchen bei großem Liebeskummer anstatt mit Pralinen, mit einem Steak im Bett  sitzt und schnulzige Liebesfilme anschaut.

Auch wird das Verarbeiten von Gefühlen, seien sie positiv oder negativ, schon in den frühesten Kindheitsjahren angelernt. Süßigkeiten werden immer als Belohnung für beispielsweise gute Noten, oder als Trost bei aufgeschlagenen Knien eingesetzt.

Was wir nun unter dem Eindruck bestimmter Stimmungen essen, beeinflusst über die Chemie des Gehirns unser Gemüt.
Typischich.at

Seit Jahren versuchen Mediziner, Ernährungswissenschaftler und Neurobiologen den Zusammenhang zwischen seelischem Wohlbefinden und gewissen Nahrungsmitteln zu klären. Fest steht, wie bereits wohl jeder weiß, dass für Glücksgefühle der Botenstoff Serotonin verantwortlich ist. Da dieser Serotoninspiegel bei einer Kombination aus Kohlenhydraten, Zucker und hohem Fettgehalt besonders stark steigt, kann der Griff zur Schokolade logisch erklärt werden.

Mood Food

Manche Lebensmittel können direkt die Psyche beeinflussen und so ihre Wirkung für sich nutzen:

Schokolade: wie bereits zuvor erwähnt handelt es sich hierbei um den Mood-Food-Klassiker. Durch die Bildung von Serotonin wird sofort die Laune verbessert und zumindest kurzzeitige Zufriedenheit ermöglicht

Hülsenfrüchte: Der hohe pflanzliche Eiweißgehalt dieser Lebensmittel verbessert die Leistungsfähigkeit und stärkt die Nerven. Ideal wirken sie aus medizinischer und ernährungswissenschaftlicher Hinsicht gegen Stress!

Ingwer: Dass Ingwer sehr gesund ist, ist nichts Neues. Durch sein starkes Gingerol wird ein ausgelassener zufriedenes Gefühlszustand hervorgerufen.

Vanille: Schon der Duft nach Vanille kurbelt die Serotonin-Produktion an und lässt uns entspannen. Um Heißhungerattacken auf Süßes zu entgehen, einfach intensiv an Vanille, beispielsweise in Form von Vanillezucker, riechen.

 

 

 

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