Eines steht absolut fest: Gewürze machen Speisen nicht nur schmackhafter und interessanter, sondern beugen sogar Krankheiten vor, bzw. kann man mit ihrer Hilfe die Gesundheit, Körper und Geist, wesentlich beeinflussen.
Da besonders zur Weihnachtszeit viel mit Gewürzen, wie beispielsweise Zimt, Nelkenpulver, Ingwer, Muskat und vielen vielen mehr gearbeitet wird, wäre es doch interessant zu wissen, was eigentlich in diesen berühmten typischen Keks- und Punschzutaten so drinnen steckt.
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Wirkstoffe der Gewürze in Kürze für ein Kochen mit Schürze
Curcuma
Mit diesem gelben Pulver werden Suppen, Saucen, Reis- und Nudelgerichte verfeinert und ebenso vor allem in der indischen Küche für Currys und Chutneys verwendet.
Auch bekannt unter dem Namen Gelbwurzel wirkt es entzündungshemmend, galle- und verdauungsfördernd, wobei bisher lediglich die positiven Auswirkungen auf die Galle klinisch belegt werden konnten. Allerdings bestätigen finnische Studien einen heilenden Einfluss auf Leberschäden, die durch Alkohol verursacht wurden. Weiters haben amerikanische Wissenschaftler festgestellt, dass Curcuma den Wachstum von Tumoren bremst, oder zumindest wesentlich beeinflusst.
Ingwer
Ingwer ist eines der ältesten, wichtigsten und wohl auch bekanntesten Gewürze und wird heut vor allem in Indien und China angebaut. Weiters ist er ein Bestandteil der Hälfte aller chinesischen Heilmittel, wenn nicht sogar mehr.
Seine positive Auswirkung zeigt sich besonders im Zusammenhang mit Migräne, Übelkeit, Magenkrämpfen und Darmproblemen. Heißes Wasser mit frischer Ingwerwurzel übergossen hilft gegen Erkältungen und verursacht ein gesundes Wohlbefinden.
Koriander
Dieses Gewürz findet äußerst viel Verwendung in der orientalischen Küche. Der besonders intensive und markante Geschmack ist leicht zu erkennen und bereitet jeder Speise eine ganz gewisse Note.
Heute wird Koriander vor allem bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Krämpfen im Darmbereich, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt. Außerdem kann er die Blutfettwerte senken und soll auch blutzuckersenkend wirken. Zudem hat er eine antibakterielle und pilztötende Funktion und ist bei vielen aufgrund seiner Wirkung als Aphrodisiakum bekannt.
Minze
Dieses Küchenkraut ist besonders in der nordafrikanischen Küche sehr beliebt, nicht nur, da es über 40 verschiedene Minzsorten gibt und es somit vielseitig einsetzbar ist.
Bei uns ist es vor allem durch Kaugummis, Limonaden und Zahnpasten bekannt. Traditionell wird Minze aber für Tees und Saucen eingesetzt. In den westlichen Regionen findet Minze vor allem als beruhigendes Mittel in Nerven- und Schlaftees Verwendung, wird aber auch bei Infektionen der oberen Atemwege, oder bei Beschwerden im Magen- Darmbereich eingesetzt.
Pfeffer
Neben Salz ist Pfeffer das beliebteste Gewürz der Österreicher und Deutschen, aber auch ein altgedientes Heilmittel und Aphrodisiakum. Er wirkt appetitanregend, hilt bei rheumatischen Beschwerden oder Koliken. Außerdem hemmt Pfeffer das Wachstum schädlicher Bakterien. Dies hat vor allem positive Auswirkungen auf den Magen- Darmbereich, indem er gegen Blähungen und Durchfall hilft. In der Volksmedizin wird er aber auch als Mittel gegen Erkältungen, leichtes Fieber, Kopfschmerzen, oder Halsschmerzen eingesetzt.
Muskat
Seit dem Ende des 12. Jahrhunderts sind Muskatnuss und Muskatblüte in Nordeuropa bekannt und beliebt. Als Heilmittel wird Muskat aber nur im asiatischen Raum verwendet. Die aus diesem Gewürz hergestellten Cremen und Salben helfen gegen Rheuma- und Muskelschmerzen. Zudem helfen die ätherischen Öle bei Erkältungen, gegen Entzündungen und gelten als antibiotisch und schleimlösend. Weiters hilft Muskat gegen Übelkeit, Schwindel, Durchfall und Blähung. Aber Achtung: Muskat gehört zu den so genannten Gewürzdrogen, was bedeutet, dass in größeren Mengen (etwa ab 4g) Nebenwirkungen wie, Müdigkeit, Halluzinationen und Euphorie hervorgerufen werden. Außerdem es zu Fehl- oder Frühgeburten kommen. Durch Alkohol wird die Wirkung dieses Gewürz erhöht und intensiviert und eine Überdosierung kann tödliche Folgen haben.





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