Was ist Fruktosemalabsorption?
Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption werden in Österreich aufgrund des steigenden öffentlichen und medialen Interesses und auch durch geänderte Ernährungsbedingungen zunehmend häufig diagnostiziert.
Heute sind etwa 25 - 30% der Gesamtbevölkerung davon betroffen. Oft kommt es aber auch vor, dass Patienten jahrelangen belastenden Abklärungen unterzogen werden, ehe eine genaue Diagnose gestellt wird.
Als Fruktosemalabsorption wird eine verringerte Aufnahme von Fruchtzucker bezeichnet. Durch eine (angeborene oder erworbene) Verminderung der Fruchtzuckeraufnahme im Dünndarm, gelangt Fruchtzucker vermehrt in den Dickdarm und wird dort von Darmbakterien gespalten. Die dabei entstehenden Stoffwechselprodukte führen zu Symptomen wie Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen und Bauchkrämpfen. Oftmals glauben die betroffenen, sie hätten ein Reizdarm-Syndrom und sind sehr belastet.
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Was kann man heute dagegen tun?
Eine effektive medikamentöse Therapie der Symptome ist noch nicht etabliert. Betroffene sind daher oft gezwungen ein komplexes Diätverhalten zu entwickeln, welches sie im Alltag einschränkt und trotzdem meist nicht komplett beschwerdefrei macht.
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