Es gibt sie tonnenweise, in Laufsportmagazinen, in kleinen Broschüren und dicken Büchern: Pünktlich zum Saisonbeginn werden die Hobbyläufer/-innen mit „persönlichen Trainingsplänen“ eingedeckt. Was an sich ein Paradoxon ist: Wie kann es einen „persönlichen Plan“ geben, wenn man die Person nicht kennt? Daher haben wir hier auf die üblichen Kasterln mit „persönlichen“ Plänen für Einsteiger, Marathonläufer usw. verzichtet, sondern wollen Ihnen mit den folgenden Tipps helfen, den Sinn einer Planung zu verstehen und Ihre eigene Planung zu finden und zu gestalten.
1. Definieren Sie Ihr Ziel!
Zuerst müssen Sie wissen, warum Sie laufen, denn danach müssen Sie Ihr Training gestalten. Schließlich ist es ein Unterschied, ob Sie laufen, um abzunehmen, oder ob ein Marathon Ihr sportliches Ziel ist.
2. Prüfen Sie die Machbarkeit!
Laufen ist kein Wunschkonzert – das Ziel, das Sie sich setzen, muss realistisch, also machbar sein. Es ist vor allem abhängig von Ihrem körperlichen Zustand und von der Zeit, die Sie für das notwendige Training zur Verfügung haben.
3. Halten Sie sich an die Trainingslehre!
Was für die Profis gilt, gilt für Sie als Hobbyläufer/-in genauso! Unsere Körper reagieren völlig unterschiedlich auf verschiedene Trainingsreize. Einfachstes Beispiel: Wer dreimal die Woche jeweils 45 Minuten im Dauerlauftempo joggt, forciert in erster Linie Ausdauerfähigkeit und Fettstoffwechsel; wer zweimal 60 Minuten Intervalltraining macht (abwechselnd schnelle und langsame Läufe), stärkt Kraft und Schnelligkeit.
4. Hören Sie auf Ihren Körper!
Der tatsächlich entscheidende Maßstab bei Ihrer Trainingsgestaltung ist Ihr Pulsschlag! Denn er steuert exakt nach Ihrer individuellen Belastung die verschiedenen Trainingsbereiche.
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