Kuscheln gegen Stress

Kuscheln gegen Stress

Schon 20 Minuten Kuscheln am Tag sollen sowohl das Wohlbefinden als auch die Gesundheit wesentlich fördern. Deswegen ist es nicht weit hergeholt, dass ganze Kuschelparties gegen Alltagsstress stattfinden. Was das genau ist, verraten wir hier.

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  • Kuscheln erhöht die Produktion von Oxytocin, was zu einem Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit führt. Gleichzeitig verringert es die Konzentration von Cortisol und damit den Stress.

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    Ganz egal ob Handschlag, Umarmung, Massage oder Kuscheln, die Bedeutung von Körperkontakt für die Gesundheit wird immer mehr erkannt. Verschiedene Forscher bestätigen, dass die Berührung vor allem mit Stressabbau in Zusammenhang steht. Egal ob Mann oder Frau, Student oder Doktor, Koch oder Versicherungsangestellter: Kuscheln tut jedem gut. Schon 20 Minuten Kuscheln am Tag sollen sowohl das Wohlbefinden als auch die Gesundheit wesentlich fördern.

     

    Doch nicht jeder hat jederzeit einen Kuschelpartner an seiner Seite, wer alleine lebt, leidet deswegen oft an Berührungslosigkeit. Nicht verwunderlich ist also, dass es auch schon in Wien sogenannte Kuschelparties gibt. Dort trifft man sich mit Gleichgesinnten und kuschelt sich den Stress weg. Stundenlang, mit verschiedenen Kuschelpartnern, in gewünschten Positionen.

     

    Durch die regelmäßigen Kuschelparties sollen die Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, im geschützten Raum positive Naherfahrungen zu machen, aber auch lernen, wenn es notwendig ist, 'nein' sagen zu können. Die Organisatorin der Kuschelparties ist der Überzeugung, dass die Lebensqualität der Teilnehmer durch den liebevollen Kontakt in der Gruppe beträchtlich gesteigert wird und sich zudem positiv auf ihren Stresspegel auswirkt.

     

    Free Hugs waren gestern

    Auch in Amerika ist dieser Trend schon lange angebrochen. So gibt es selbstständige 'Kuschler'. Für 60 Dollar die Stunde wird im Pyjama in 100 verschiedenen Positionen gekuschelt. Auszahlen tut es sich anscheinend, denn freundschaftliche Umarmungen haben nachweislich eine heilende Wirkung. Durch schöne Umarmungserfahrungen entspannt sich der Körper und baut Stresshormone ab. Die Gesundheit wird dadurch gefördert, ebenso das subjektive Wohlbefinden.

     

    Studie

    Ein amerikanischer Psychologe beobachtete die Hirnaktivität von 16 verheiratete Frauen während sie einem Reiz oder Schock ausgesetzt waren. Es zeigte sich immer eine Stressreaktion.

    Doch wenn diese Frauen die Hand eines Untersuchers halten konnten, wurde die Stressreaktion schwächer. Wenn es sich um die Hand ihres Partners handelte, blieben sie völlig ruhig. In einer glücklichen Partnerschaft hilft Händchenhalten gegen Sorgen.

     

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