Optimismus erlernen

Optimismus erlernen

Pessimismus ist kein Schicksal, denn selbst eingefleischte Negativdenker können erlernen, dass das Glas voll sein kann, und nicht immer halb leer. Wenn Sie an sich arbeiten wollen, dann schaffen Sie es auch Ihre Schwarzseherei abzulegen. Wir haben die besten Tipps.

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  • Optimismus ist wie Pessimismus eine Geisteshaltung. Pessimisten machen eine negative Prognose. Sie sind der Meinung, etwas werde nicht gelingen, es werde etwas Schlimmes passieren. Sie sehen überwiegend das Negative einer Sache und sind blind für die positiven Seiten. Und genau diese negativen Gedanken müssen verhindert werden, um die positiven in Ihr Leben zu lassen.

 

Lange hat sich die Psychologie mit Erkrankungen und Phänomenen beschäftigt, jetzt haben sich ihre Vertreter ein neues Ziel gesetzt: Die positive Psychologie. Aus Schwarzsehern sollen Optimisten werden, keiner muss sich seinem Schicksal ergeben. Einer der Pioniere der Positiven Psychologie ist Martin Seligman von der University of Pennsylvania. Er hat sich unter anderem der Erforschung des Optimismus verschrieben und im Laufe seiner langjährigen Forschungsarbeit kam er zu dem Schluss, dass jeder eine optimistische Lebenseinstellung erlernen kann.

 

Optimisten leben glücklicher

Pessimisten werden jetzt denken 'Wozu das Ganze, wozu sollte ich mich ändern?', doch genau diese Denkweise ist der Grund, wieso sich solche Forschungsstränge entwickelt haben. Denn wenn man genau überlegt - wer will eigentlich nicht leichter, fröhlicher und zufriedener durch die Welt gehen? Nicht bei jeder Kleinigkeit negativen Stress zu empfinden und das Beste aus Allem zu machen tut Ihnen gut und will vor allem gelernt sein. Denn niemand ist ein durchgängiger Optimist.

 

Erwiesen ist, dass eine negative Grundhaltung das Verhalten verändert und so zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung (Self-fullfilling prophecy) werden kann. Ein Mann, der glaubt, sowieso keine Chance bei einer bestimmten Frau zu haben, wird entweder gar nicht erst mit ihr zu flirten beginnen oder nicht besonders erfolgreich dabei sein. Dadurch wird das Negativdenken noch weiter bestätigt und ehe man sich versieht, steckt man in einem Pessimismuskreis und ein negatives Erlebnis jagt das nächste.

 

Wie optimistisch ein Mensch ist, beeinflusst in hohem Maße seinen Erfolg im Leben und sein Glücksempfinden. Optimisten erholen sich schneller von Schicksalsschlägen und lassen sich von Misserfolgen nicht entmutigen. Doch das ist noch nicht alles: Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen, dass Optimisten gesünder sind und länger leben als ihre pessimistischen Mitmenschen.

 

Tipps

Der Grad an Optimismus, über den ein Mensch verfügt hängt von 3 Faktoren ab, meint der Wissenschaftler Seeligmann: 1) Aus einer vererbten Grundbegabung, 2) den aktuellen Lebensumständen und 3) der Entscheidung, Dinge positiv zu sehen - Und genau hier müssen Sie ansetzen, denn letzteres liegt in Ihrer Hand.

 

Eine gute Methode um Ihren Optimismus zu stärken ist es zu allererst Negativgedanken in Frage zu stellen. Denn die meisten pessimistischen Gedanken sind im Grunde unnötig und verzerren die Realität ins Schlechte. Können Sie sich dann selbst beweisen, dass Ihre Annahme auf falschen Grundlagen beruht, lassen sich die negativen Gedanken schneller aus der Welt schaffen und Sie werden erkennen, dass diese meist nur Überreaktionen sind.

 

Pessimisten grübeln gerne, was im Unterschied zum Nachdenken wenig bringt. Deswegen sollten Sie jedes Mal, wenn Sie sich dabei ertappen schwarz zu sehen, Ihre schlechten Gedanken stoppen, sich Abzulenken und versuchen, etwas Positives an der Sache zu gewinnen.

 

 

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