Was bedeutet Work-Life-Balance genau?
Der Name sagt es schon: die Waage zu halten zwischen Arbeit und Privatleben. Die Freizeit soll im Leben soviel Raum bekommen, damit die "Batterie" immer gut aufgeladen bleibt. Personen, die jeden Auftrag annehmen, nicht mehr Nein sagen und glauben, ohne sie geht das Unternehmen zugrunde, sind aus der Balance.
Alarmsignale
Ihre Alarmglocken sollten läuten, wenn über einen längerer Zeitraum die Arbeit im Mittelpunkt Ihres Lebens steht und Sie vielmehr Zeit und Energie in den Job investieren, als für Ihr Privatleben. Auch körperliche Symptome können ein Zeichen dafür sein, dass Sie aus dem Gleichgewicht geraten sind. So zum Beispiel
- Schlaflosigkeit
- Erschöpfungsgefühl
- Stimmungstief
- schlechte Ernährung
- Gedanken kreisen
- starkes Schwitzen
- Konzentrationsstörungen
- Verdauungsstörungen ...
Aber auch das soziale Verändern ändert sich. So können folgende soziale Symptome auftreten:
- Rückzug
- Partnerschaftskonflikte
- kaum Freizeitaktivitäten
- Gespräche mit hauptsächlich geschäftlichem Inhalt
- soziales freundschaftliches Umfeld wird nicht mehr wahrgenommen
Was kann man konkret tun, um wieder mehr die Work-Life-Balance zu finden? Melanie Esterl gibt folgende Tipps:
Der erste Schritt ist es, überhaupt wahrzunehmen, dass Sie aus der Balance geraten sind. Beobachten Sie sich und seien Sie dabei ehrlich zu sich selbst, denn Frauen neigen oft dazu, alles schaffen zu wollen. Der nächste wichtige Schritt ist es, die Notbremse zu ziehen und in Urlaub zu gehen.
Ist die Balance schon so weit aus dem Ruder geraten, dass Sie das Gefühl haben, nahe vor einem Burnout zu stehen oder vielleicht schon darunter zu leiden, bieten sich unterschiedliche Hilfen an:
- Es gibt Coachings, bei denen man lernt, sich seiner Grenzen bewusst zu werden, ein gesundes Zeitmanagement lernt, um sich wieder in Balance zu bringen.
- Tragen Sie Ihre Freizeittermine ebenso in den Kalender ein, wie Sie es bei Geschäftsterminen machen.
- Machen Sie mindestens dreimal täglich etwas, was gut tut. Das können auch Kleinigkeiten sein, wie zum Beispiel einen kurzen Spaziergang zu machen oder den Duft von Blumen zu genießen. Machen Sie sich bewusst, woraus Sie Energie ziehen und erhöhen Sie davon die Dosis.
- Versuchen Sie, Ihre Arbeitszeiten zu terminisieren. Lässt sich ab und an ein gewisser Druck nicht vermeiden, planen Sie nachher einen Kurzurlaub ein, um wieder aufzutanken.
- Trennen Sie strikt Berufliches von Privatem, indem Sie es vermeiden, in Ihrer Freizeit über die Arbeit zu sprechen. Hängen Sie die Arbeitsschlüssel nicht an den Schlüsselbund der Wohnungstür. Und schlüpfen Sie zuhause vom Arbeitsgewand gleich in etwas Bequemeres.
- ArtikelRhythmisches Leben
- ArtikelStressfaktor Arbeit
- ArtikelLachend durchs Leben
- InsideEntschleunigung
- ArtikelAusgebrannt
- ArtikelBurn-out-Test
- InsideSoll-Ist-Vergleich
- InsideBurnout-zwischen Mode und Krankheit
- ArtikelBin ich freizeitkrank?
- ArtikelMeditation
- ArtikelAuszeit vom Job
- ArtikelStress lass nach
- ArtikelSelbstfürsorge statt Burnout
- ArtikelBurnout – Time-out!
- ArtikelAutogenes Training
- ArtikelLektion fürs Leben







Stars & StoriesMattes Make-up
GenussMaison & Objet 2013
Frech & buntSinnlich elegant