JakobSisters

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„Ich bin dann mal weg!“ Seit Hape Kerkeling 2006 ein Buch über seine Erfahrung auf dem Jakobsweg veröffentlicht hat, entstand ein Hype rund um das Thema Pilgern. Doch was steckt hinter dem Trend? miss machte den Selbstversuch und ging den Weinviertler Jakobsweg

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Es ist eine Mischung aus Nervosität, Angst und Vorfreude, die uns erfüllt, als wir unsere Pilgerreise starten. Wir werden den Weinviertler Jakobsweg gehen, der an der slowakischen Grenze in Drasenhofen beginnt und nach Krems führt - rund 150 Kilometer, die wir in fünf Tagen gehen wollen wie echte Pilger nur mit einem Rucksack. In Österreich gibt es mehrere Jakobswege, die alle nach Westen und zum Ziel aller Pilger führen: zur Kathedrale in Santiago de
Compostela in Spanien. Der Weinviertler Jakobsweg ist der jüngste und wurde im Frühling 2010 eröffnet.

 

TAG 1

In der Kirche in Drasenhofen bekommen wir unser Stempelheft und unseren ersten Jakobswegstempel. Doch es ist nicht der Glaube, der uns zum Pilgern antreibt, vielmehr ist es der Gedanke, ein paar Tage lang mit minimalistischem Gepäck durch Österreich zu wandern und herauszufinden, wie es sich anfühlt, abseits von Hektik und Alltag und alleine auf uns und unsere Füße gestellt zu sein. Unsere erste Tagesstrecke soll uns nach Poysdorf führen. Die Distanz von 16 Kilometern ist bewusst gering gehalten, da wir am ersten Tag erst testen wollen, wie es uns beim Pilgern geht. Unsere Rucksäcke sind zwar nicht groß, aber doch voll gepackt, man merkt gerade anfangs das Gewicht. Auch ungewohnt ist die Orientierung. Die Strecke ist mit dem Symbol des Jakobsweges, einer Muschel auf gelbem Grund, beschildert, doch gerade auf Waldstrecken sind die Schilder klein und man muss sich daran gewöhnen, sie zu finden. Als wir durch den Wald vor Poysdorf gehen, übersehen wir ein Schild, kommen vom Weg ab und pilgern vier Kilometer mehr als geplant. Abends spüren wir die Anstrengung: Es ist 20 Uhr, als wir einschlafen.

 

 

Be continued....

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