eigentlich alles

Das ist eigentlich alles

In „Das ist eigentlich alles“ durchwandern die Schauspieler die Charmssche Welt. Werden zu Jägern und Gejagten, berichten von jener Boshaftigkeit des Alltags, an die wir unser Leben verlieren und vom täglichen Aufstehen und zu Bett gehen verformter Wesen.

Info

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  • 3raum Anatomietheater
    Beatrixgasse 11
    1030 Wien

    Eintritt: €18.-/ €12.-

    Information und Karten: http://3raum.or.at/
    Tel: 0650/32 33 377

    Weitere Vorstellungen:
    13. Dezember 2011
    26., 27., 28. Jänner 2012
    1., 2. Februar 2012

Arturas Valudskis, Verfechter des absurden, minimalistischen Theaters sieht Charms - den „russischen Beckett"- als Vorreiter, um seinem Publikum durch die Absurdität eine unter die Lupe genommene Realität zu schaffen! Valudskis, der sich selbst in seinen Inszenierungen immer wieder jeglicher Synthetik entledigt, findet mit diesem Stück eine optimale Reisemöglichkeit, ohne Gepäck, um einen leeren Raum voll von Gedanken zu bieten! Die Arbeit soll das Unsichtbare hervorbringen und gleichzeitig den Zuseher dort berühren, wo das Leben ihn kalt lässt.


Ausschnitt aus der literarischen Welt Charms:

Eines Tages aß Orlow zuviel Erbsenpüree und starb. Und Krylow, der davon hörte, starb auch. Und Spiridonow starb von allein. Und Spiridonows Frau fiel vom Büffet und starb auch. Und Spiridonows Kinder ertranken im Teich. Und Spiridonows Großmutter geriet an die Flasche und wurde Landstreicherin. Und Michailow hörte auf, sich zu kämmen, und bekam Räude. Und Kruglow malte eine Dame mit einer Knute in der Hand und wurde verrückt. Und Perechrjostow erhielt telegrafisch vierhundert Rubel und wurde so hochnäsig, dass er aus dem Dienst flog.

 

 

 

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