Diva des Monats: Daphne Guinness

Sie trägt Haute Couture wie andere Leute Jeans und T-Shirt. Die britische Muse und Erbin der Guinnessbrauerei versteht es, aus jeder Gelegenheit ein modisches Happening zu machen.

Info

Style-Profil

  • Federn, Tücher oder Hüte.
    Kopfbedeckungen gehören für Daphne Guinness zum Styling wie blutroter Nagellack. Die inszenierten Details machen den Look perfekt.

Mehr auf typischich.at

    Mehr im Web

    Mehr im Web

    Das Wort "durchschnittlich" hat im Leben von Daphne Guinness keinen Platz. Schließlich kam die 43-jährige Britin als Tochter des Brauereierben Jonathan Guinness und der französischen Schönheit Suzanne Lisney zur Welt. Ihre Kindheit verbrachte sie in englischen Schlössern, die Sommerferien im Pool des Künstlers Salvador Dalí. Bereits mit 19 heiratete sie den griechischen Reedereierben Spyros Niarchos, das Paar bekam drei Kinder. Diese Zeit bezeichnet Daphne heute als ihr Leben im "Fabergé-Käfig". Es war allerdings auch jene Zeit, in der sie sich für Mode zu interessieren begann.

    Heute lebt Daphne gewissermaßen in Haute Couture. Die konkreten Zahlen dazu: In ihren Kleiderschränken hängen mehr als 2500 Kleider, dazu 450 Paar Schuhe, 70 Hüte und 200 Handtaschen. Doch es ist nicht die Menge an Kleidern, die sie kauft, es ist die Kombination der einzelnen Stücke, die Designer wie Valentino oder Alexander McQueen, mit dem sie auch eng befreundet war, ins Schwärmen brachte.

    Meine unterschiedlichen Haarfarben sind das Ergebnis erfolgloser Färbeversuche.
    Daphne Guinness

    Im Alltag trägt Daphne Guinness die außergewöhnlichsten Kleider von McQueen ebenso selbstverständlich wie fantastische Hutmodelle oder die höchsten Plateauschuhe von Christina Louboutin. Doch die Society-Lady sammelt Mode nicht nur, sie ist auch Front-Row-Gast bei den Haute-Couture-Shows und inszeniert jedes ihrer Outfits selbst. Außerdem arbeitet Daphne als Designerin und Stylistin für Fotografen wie Steven Meisel oder David LaChapelle; erfolgreiche Filmproduzentin ist sie auch noch. So war ihr Kurzfilm "Cashback" etwa für den Oscar nominiert.

    Zum Style von Hollywood meint sie jedoch nur: "Schrecklich. Die Leute lassen sich dafür bezahlen, bestimmte Labels zu tragen und sie engagieren Stylisten, die ihr Outfit zusammenstellen. Das Ergebnis: ein fader Einheitsbrei, der sich auf der Welt verbreitet." Ihr Stil ist hingegen mehr Gesamtkunstwerk als modische Erscheinung: "Die Kunst hilft mir dabei, eine eigene Welt zu kreieren." Und in dieser Welt bewegt sie sich mit einer Gelassenheit, von der Kunstfigueren wie Lady Gaga nur träumen können...

    Recommended Videos

    Kommentare

    Album der Woche


    Quiz:



    typischich.at inside


    Von A wie Abschminklotion bis Z wie Zitronentarte. Der Blog der typischich.at-Redaktion.

    zur unserer Blogübersicht >>

    Starstyle zum Nachshoppen