Der Weg in den geordneten Ruhestand ist mit allerhand Stolpersteinen gepflastert: Muss man am Gipfel des Erfolgs, mit Anfang 60, abdanken? Diese Frage stellt sich auch Architekt Adam (William Hurt). Eben für sein Lebenswerk mit der goldenen Ehrenmedaille ausgezeichnet, soll der als Szene- Exzentriker gefeierte Avantgardist plötzlich „nur mehr" Altenheime bauen. Uninteressant! Was Adam jetzt braucht ist eine drastische Verjüngungskur. Die bekommt er auch in Form eines neunen Projekts. Für zusätzliches Öl ins Kreativfeuer des Senior-Architekten sorgt eine um 30 Jahre jüngere Mitarbeiterin aus seinem Büro. Die Junior-Architektin hält dem „genialen" Chef nicht nur ihren knackigen Hintern, sondern auch die Baupläne für ein attraktives Museums-Projekt unter die Nase.
Währenddessen bricht das Konstrukt von Adams privater Wirklichkeit auseinander. Seine Frau Mary (Isabella Rossellini) leidet unter kurzfristigen Gedächtnisverlusten und Schweratmigkeit. Das Herannahen ihres 60. Geburtstags bringt Mary aus dem Takt. Drei Kinder hat sie großgezogen, aufs „Enkerl-Hüten" hat sie keine Lust und auch der Techno-Beat der Aqua-Gymnastik ist nicht nach dem Geschmack der pensionierten Lehrerin.
Gut, dass es da noch den durch trainierten Schwimmclub-Besitzer gibt. Der Gentleman hat ein Auge auf der 59-jährige Beauty geworfen. Geht da noch was?





