Paris ist der Nabel der Welt, die Heimat der Avantgarde und das Mekka der Maler, Musiker, Schriftsteller und Cineasten. Kurz: Der perfekte Nährboden um Kunst zu schaffen, die für die Ewigkeit bestimmt sind. Der Amerikaner Gil Pender (Owen Wilson) fühlt sich hier am richtigen Ort, um endlich vom schnöden (aber gut verdienenden) Drehbuchautor zum international anerkanntem Romancier zu avancieren.
Gils Verlobte Inez (Rachel McAdams) hingegen hält nicht viel von brotloser Kunst. Gils Talent Stroh zu Gold, also leeres Papier in Drehbücher für megaerfolgreiche Blockbuster zu verwandeln, reicht ihr vollkommen. In Paris angekommen mutiert die hübsche Blondine in Begleitung ihrer begüterten Eltern zur Elite-Kampftouristin: Kein Fress- oder Shoppingtempel ist vor den Amis sicher und auch die Sehenswürdigkeiten werden im Laufschritt seelenlos abgeklappert. Auch der Charme von Museumsführerin (Carla Bruni) ist bei Inez reine Verschwendung.
Einsam aber glückstrunken flaniert Gil auf den Spuren seiner Idole Ernest Hemingway, F. Scott Fitzgerald durch die Pariser Nacht. Die Luft vibriert. Und die Inspiration liegt buchstäblich auf der Straße. Jeder Pflasterstein erzählt hier eine Geschichte. Wie lebendig diese in Paris ist, erfährt Gil um Punkt Mitternacht: Ein alte Limousine fährt vor und entführt Gil in eine andere Welt ...
Der elegante Gastgeber auf dem Rücksitz ist niemand geringerer als F. Scott Fitzgerald höchstpersönlich und die magische Reise via Zeitmaschine geht direkt ins Paris der Roaring Twenties. Logischerweise geht die Party hier erst richtig ab, denn sie sind alle da: Ernest Hemingway, Cole Porter, Pablo Picasso samt Muse Adriana (Marion Cotillard), Gertrud Stein (Kathy Bates), Salvator Dalí (genial: Adrian Brody) und eigentlich alle, die Gil immer schon treffen wollte ...






