Imagine Dragons Interview

Das Geheimnis von Imagine Dragons

Mit Video & Hörproben! Mit "It's Time" avanciert die Band aus Las Vegas derzeit zum Radio-Ohrwurm, doch wer an ein One-Hit-Wonder glaubt, der hat sich getäuscht! Im Interview mit Sänger Dan Reynolds blicken wir hinter die Geschichte der Indie-Pop-Band.

Am 1. Februar 2013 erscheint mit "Night Visions" das Debütalbum von Imagine Dragons.

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    Kaum zu glauben, dass sich Imagine Dragons aus Las Vegas noch vor kurzem von billigem Fast Food wie Ramen und Burger ernährt haben, um ihren Traum als Musiker leben zu können. Die vier Männer Mitte 20 hatten nie fixe Jobs und schafften nun mit "It's Time" einen Überraschungshit, das Debütalbum "Night Visions" wird am 1. Februar veröffentlicht. Vor allem Sänger Dan Reynolds (im Bild: Zweiter von links) liegt viel an diesem Song. Im Interview mit dem 25-Jährigen erzählt er mehr dazu - auch von seiner Rolle als Jungvater und welches Geheimnis die Band noch länger hüten will. Übrigens spielen Imagine Dragons am 26. April im Wiener Flex ihr erstes Österreich-Konzert!

    Wie geht es euch gerade mit dem überraschenden Erfolg?

    Dan Reynolds: Es ist wunderbar! Davon haben wir geträumt seit wir Teenager waren: viel reisen, unsere eigene Musik spielen - wir sind sehr dankbar für das, was wir gerade erleben. Es ist schon ein kleiner Schock und es war ein verrücktes Jahr, aber wenn man als Band seit vier Jahren nur Musik im Kopf hat, dann freut es einen, wenn man eines Tages die Früchte der Arbeit ernten kann.

     

    Wie kam es eigentlich zur Bandgründung?

    Ich habe schon immer Musik gemacht und habe von einem Freund einen Freund empfohlen bekommen, der gut Gitarre spielen kann und damals gerade seinen Abschluss am Berkley College of Music in Boston gemacht hatte. Der wiederum schlug mir zwei Mitstudierende vor, wir trafen uns, machten zusammen Musik - und alle drei zogen dann nach Las Vegas, meiner Heimatstadt. Das war der Beginn unserer Band.

     

    Kannst du dich an euer erstes Konzert erinnern?

    Oh ja, das war erst vier Tage, nachdem wir die Band gegründet hatten! Wir hatten zu dem Zeitpunkt schon viele eigene Songs geschrieben, übrigens haben es ein paar Songs von damals auf unser erstes Album geschafft. ??Es waren sehr wenige Zuschauer das, aber es hat Spaß gemacht. Der Club in Las Vegas, in dem wir aufgetreten sind, wurde übrigens im Nachhinein wegen einer Schießerei geschlossen...


    In einem Interview hast du gesagt "Las Vegas ist ein Bootcamp für Performer", weil man in der Masse der Entertainment-Stadt herausstechen muss...

    Las Vegas ist der perfekte Ort für eine Band ,um international bekannt zu werden, ohne gleich einen Plattenvertrag haben zu müssen. Menschen aus aller Welt kommen hier her und wenn wir in Casinos gespielt haben, haben wir z.B. JapanerInnen unsere CD verkauft, die diese wiederum mit in ihre Heimat genommen und dort verbreitet haben - quasi gratis Mundpropaganda. Es hat auch unserer Entwicklung als Band geholfen, denn unsere größten Konkurrenten waren die Spielautomaten - wir mussten besseren Sound machen als sie (lacht).


    The Killers oder Panic at the Disco! kommen auch aus Las Vegas: Kennt man sich untereinander in der Bandszene?

    Man kommt vom gleichen Ort und teilt die Leidenschaft für Musik. Ich kannte sie schon bevor sie bekannt waren, jedoch bin ich ehrlich gesagt mit keinem ganz eng befreundet. Wir mögen uns und jeder geht seinen eigenen Weg.


    Welcher Song auf eurem Debütalbum "Night Visions" bedeutet dir am meisten?

    Hmm...es kommt auf meine Stimmung an. Der Song "It's Time" beschreibt aber wohl am besten, was wir gerade erleben. Es ist der Beginn von etwas Neuem, wir warten seit vier Jahren auf den Erfolg und wollen uns immer an unseren Wurzeln erinnern und treu bleiben. Ich hab den Song damals geschrieben, als ich an einem Punkt angelangt war, entweder alles für die Musik zu geben oder sie aufzugeben.


    In dem Song "On The Top Of The World" singst du darüber, dass du hättest aufgeben können, aber dass du das nicht kannst, weil du schon soweit gegangen bist. Kannst du uns mehr dazu sagen?

    Musiker zu sein ist definitiv eine riskante Karriere. Für meine Mutter war es wahrscheinlich der schlimmste Albtraum, dass ich in einer Rockband sein wollte. Rumzureisen und dabei gut Geld zu verdienen - viele Leute haben schon dabei versagt. Natürlich ist es riskant, aber am Ende des Tages bleibt mir nichts anderes zu tun: Musik war immer schon das einzige, was ich getan habe, und ich hatte auch gar keine andere Wahl. Deshalb ist es wunderbar, dass es bisher geklappt hat!

     

    Lesen Sie weiter aus Seite 2 - u.a., was Imagine Dragons bedeutet + Hörproben des Albums!

     

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