Ich bin kein Star – holt mich hier raus!

DIE DSCHUNGEL-KOLUMNE (Tag 7): Vorhang auf für den nächsten Akt unserer postmodernen Bauernposse im australischen Dschungel. Joey geht auf eine „Mentalreise bis in die Unendlichkeit“ und findet eine Schlange „im freien Wild", Klaus Baumgart bringt mal wieder seinen Arsch ins Gespräch - und die Frage des Tages kommt von Katzenberger-Mutter Iris Klein: „Wie kann man sein Kind als Arschloch erziehen?“

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    Passen wir uns dem aktuellen Niveau im australischen Rehabilitationszentrum für psychosomatische Prominente an: Am siebenten Tag im Dschungel ist die aufgeladene Stimmung sogar im Baumgart'schen Verdauungstrakt angekommen. Denn der Klaus, der lässt mal wieder von sich hören. „Des war nur EINE Bohne!", murmelt er verblüfft - und dann: Lasset die Luft entweichen! Die Damen sind angewidert, einzig Joey kichert wie ein grenzdebiler Vorschüler über jeden einzelnen Furz. Hysterisch berichtet er: „Das ist so lustig, von so einem Popstar, der schon so viel rausgebracht hat in seinem Leben, so einen Knall zu hören!" (Und jetzt alle: „Da furzt ein Klaus auf dem Klo, ja ja, ein Klaus auf dem Klo ...")

    RTL / Stefan Menne

    Iris Klein: „Man muss ja ned gesund sei, man muss ja nur sitze!"

    Aber keine Sorge, Tag 7 im Dschungel dreht sich nicht nur um Verdauungsprobleme. Allegra Curtis, die gerade erst aus dem Koma erwacht ist und sofort fließend Lästern spricht, ist beispielsweise richtig krank. Das operierte Näschen ist zu, ihr ist furchtbar kalt und in der Nacht hatte sie eine ganz, ganz schreckliche Panikattacke. Grund genug für Olivia Jones und Iris Klein, ihres Zeichens die Reinkarnation von Statler und Waldorf aus der „Muppet Show", der in ihren Augen faulen Sau ordentlich Kontra zu geben. „Allegra hat auch noch keine Nachtwache gemacht!" petzt Iris den anderen und zeigt ätschi-pätschi auf Allegra. „Wenn ich gesund bin, mache ich eine!", winkt die nur lapidar ab. Das fuchst die Iris jetzt aber richtig! „Man muss ja ned gesund sei, man muss ja nur sitze!", giftet sie zurück.

    RTL / Stefan Menne

    Olivia Jones: "Die sehen wir nie wieder. Wo denn? In der psychiatrischen Klinik oder beim Schönheitschirurgen?"

    Soll heißen: Im Lästern nichts Neues. Noch immer ist die Hälfte des Dschungelcamps auf Mario-Barth-Niveau, noch immer spielen die Mädchen Zickenkrieg. Bei der Nachtwache stellen Olivia und Iris fest, dass sich die zwei Fronten verhärten. Olivia, Iris und Georgina sind auf der einen Seite, Fiona, Allegra und Claudelle auf der anderen. Am meisten eingeschossen haben die beiden sich aber auf Allegra und Fiona. „Ich hätte nie gedacht, dass Allegra sich so entwickelt", fängt Iris Klein an. Olivia nickt. „Und auch so langweilig! Die sehen wir eh nie wieder. Wo denn auch? In der psychiatrischen Klinik oder beim Schönheitschirurgen? Gibt ja nur die beiden Sachen, wo die sich rumtreibt." Doch auch Fiona kriegt ihr Fett weg, gut, nötig hat sie es ja. Fassungslos fragt ausgerechnet die Katzenberger-Mutter: „Wie kann man sein Kind als Arschloch erziehen?"

    RTL / Stefan Menne

    Georgina Fleur: „Oh, mich hat eine Ameise gebissen. Ich blute!“

    Richtig tapfer indes beweist sich Georgina Fleur in ihrer mittlerweile sechsten Dschungelprüfung. Als Pilotin zweier Flugzeuge, die hoch über dem Dschungel schweben, muss sie innerhalb von zehn Minuten die elf Sterne finden. Die befinden sich in diversen Behältern, die vorne am Flugzeug, am Heck und an den Tragflächen befestigt sind. Doch oha, natürlich fliegt Georgina nicht alleine, aus verschiedenen Rohren quellen Kakerlaken, Mehlwürmer, grüne Ameisen, Skorpione und Grillen. Die werden zwar wüst beschimpft, weil sie stinken und beißen, aber egal, Georgina packt endlich mal der Ehrgeiz und sich holt acht Sterne. Gut gemacht, Georgie-Girl! Einzig ihr Kommentar „Oh, mich hat eine Ameise gebissen. Ich blute!" gibt Punkteabzug. Wenigstens die Rückkehr ins Camp gestaltet sie kurzweilig: Da macht Georgina eine Ansage, ey! Sie will nicht ständig von allen angemeckert werden, ey, weil es ja schließlich sie ist, ey, die für das Futter sorgt, ey! Oder wie Jörg Kachelmann es sagen würde: Das Opfer-Abo ist ihr sicher, ey!

    RTL / Stefan Menne

    Joey Heindle: „Der hat mit mir eine Mentalreise gemacht bis in die Unendlichkeit!“

    Apropos Opfer: Intelligenzverweigerer Joey hat seine schwere Depression fast überwunden. Zwar intoniert er weinerliche Deutschpopschmachtfetzen und führt Selbstgespräche, doch er will nun definitiv bleiben: „Ich bin immer noch da. Wie geil ist das denn! Jetzt bin ich voller Elan! Mein Ego hat mich überzeugt!" Einen großen Anteil an der Heindle'schen Kehrtwendung trägt Patrick Nuo. Der hat offenbar mal an einem Wochenende an der Volkshochschule Hamburg-Eimsbüttel einen Hypnosekurs besucht und führt den kleinen Joey nun durch eine gedankliche Reise in seine Zukunft. Joey diagnostiziert sich als geheilt und ist total verblüfft. „Der hat mit mir eine Mentalreise gemacht bis in die Unendlichkeit!"

    Joey Heindle: "Die waren nicht gezüchtet, die leben so im freien Wild"

    Die finalen Lacher gibt es, als Joey eine Schlange entdeckt. Eine Schlange! Im Dschungeltelefon berichtet er von seiner kriechenden Begegnung. „Das ist ein riesen Schlange, dort am Weg. Ich habe sie nur wegflitzen sehen. Ich bin jetzt angehauen, die war so groß (er breitet die Arme aus), die ist voll weg. Habe ich mich erschrocken. Deswegen bin ich auch so schnell gerannt." Klar, dass er jetzt auch die anderen vor der drohenden Gefahr warnen muss. Joey: „Eine Riesenschlange ist mir begegnet. Weißt du wie lang die war?" Er zeigt eine Länge von drei Meter. Jetzt denken alle an Oliva. Joey: „Und sie war so dick!" Jetzt denken alle an Klaus. Joey: „Es war ein richtiges Biest!"
Jetzt denken alle an Allegra. Joey: „Es war eine fette Tigerschlange." Also doch Olivia? Egal, Joey weiß einfach, wovon er spricht: "Die waren nicht gezüchtet, die leben so im freien Wild!"

     

    Übrigens: Wie das nun mal so ist im Dschungel und im Baumgart'schen Verdauungstrakt: Was raus muss, muss raus. Und ab heute rufen die Zuschauer nicht mehr für den nächsten Dschungprüfling an, sondern für ihren Favoriten. Soll heißen: Nicht der Kandidat mit den meisten Anrufen muss das Camp verlassen, sondern der mit den wenigsten. Also Klaus. Nur damit das alle begriffen haben.

     

    Gewinner des Tages: Georgina. Acht Sterne holt die dauergeprüfte Dschungelelevin!
    Verlierer des Tages: Da lobten wir gestern noch Olivia Jones für ihr subtiles Lästern - und dann das: Die Campmutti wird zur multifunktionalen Transenzicke!

     

    Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de.

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