Supermom Weihnachtstermite

Supermom vs die Weihnachtstermite

Sind wir im Advent wirklich wir selbst oder werden wir von einer geheimen Macht gesteuert? In der besinnlichen Adventszeit nimmt Supermom die gefährliche Weihnachtstermite ins Gebet.

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Alles super, Mom?

  • Das Leben selbst ist das größte Abenteuer. Kinder die besten Gefährten bei diesem waghalsigen Ritt durch die Schluchten des Alltags und die ungebremsten Ausflüge in das Reich der Fantasie. Eltern wollen ihre Kleinen zu glücklichen, gesunden, aufgeklärten, integren und liberalen Menschen erziehen. Klingt einfach, ist es aber nicht.
    So ringt auch unsere Supermom mit den Schwierigkeiten, die das Leben mit Kind so mit sich bringt: Wäschebergen, schwierigen Hausübungen, aufdringlichen Schwiegermüttern, Sex, faulen Babysittern, falschen Essgewohnheiten, lästigen Ratschlägen ...

    SIE BRINGEN JOB UND KIDS LÄSSIG UNTER EINEN HUT? HABEN DIE PERFEKTEN KINDER UND DIE PERFEKTE FIGUR? Dann lesen Sie doch BITTE NICHT WEITER!!!!!
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    Es war einmal eine berufstätige Mutter von drei Kindern, die sich geschworen hatte auch in der Weihnachtszeit jeder Form von Kitsch und falscher Frömmelei aus dem Weg zu gehen und die Adventszeit geradezu vorbildhaft stressfrei zu genießen.


    In der Adventszeit steht sogar das Tierreich Kopf: Plötzlich bereichern NEUE Tierarten Lebenswelt und Speisekarte der Menschen. Da wäre z.B. die Weihnachtsgans, der Weihnachtskarpfen oder die WEIHNACHTSTERMITE. Weihnachtstermite, nie gehört?

    Also, die Weihnachtstermite ist ein Parasit, der völlig normale Menschen gegen Mitte Oktober befällt (manchmal auch früher), ihn von innen aushöhlt und mit dem „Weihnachtswahnsinn" befüllt. Wenn sich ALLES nur mehr um die feierliche Gestaltung der Adventszeit und die Vorbereitungen für den Heiligen Abend dreht, sprechen Experten vom „Befall der Weihnachtstermite". Mittel gibt's keines dagegen. Besonders Mütter sind beliebte Wirte des gefräßigen Parasiten. Manchmal erkennt in den Augen der Opfer der Weihnachtstermite einen seltsamen Glanz.

    Fall Nummer 1, Dagmar, 43, Mutter zweier Söhne (8 und 10).

    „Im Dezember wird's dann aber doch stressig. Da tausch ich nämlich alle wieder Geschenke um, die ich schon im Oktober und November besorgt habe!"

    Fall Nummer 2, Elsbett, Mutter von drei Kindern (2, 4, 7). Notiz: Auffälliger Glanz in den Augen!!! Heiligenschein um den Kopf schon leicht sichtbar!!!

    „Natürlich habe ich meine Weihnachtseinkäufe schon im November abgeschlossen. Ist doch klar. Nur so ist der Dezember völlig entspannt. Dafür habe ich vorgesorgt. Für JEDEN einzelnen Tag der Adventszeit gibt es kleine Geschenke und Überraschungen für meine Lieben."

    Fall Nummer 3, Margrit, Mutter einer Tochter (8). Notiz: Hysterisch!
    „Hilfe, ich muss alles verstecken! Verstecken!! Sonst findet sie's!"

    Fall Nummer 4, Sabine, Mutter zweier Töchter (4, 6). Notiz: Gilt im Freundeskreis nicht gerade als Rekordhalterin bei Kirchenbesuchen!
    „Ich MUSS in den Weihnachtsgottesdienst mit dem ECHTEN ESEL!!! Da sind sicher so viele Leute, aber ich MUSS hin. Das ist sooo süß!"

    Natürlich hat die Weihnachtstermite auch schon versucht, MICH anzuknabbern. Im Logbuch meiner Verfehlungen gibt's nämlich das peinliche Kapitel der Weihnachtsbestellung von Playmobil, die das Christkind NICHT fristgerecht zugestellt hat.

    Aber, NIMM DAS WEIHNACHTSTERMITE:
    Meine Geschenke besorge ich weiterhin Last Minute.
    Mein Adventskranz ist schlicht und trotzdem wunderschön.
    Ich backe nur eine Sorte Weihnachtskekse und Vanillekipferl.
    Den Christbaum schmücke ich mit der Deko aus dem Vorjahr.
    Am Heiligen Abend esse ich Huhn (und das zu Mittag).
    Und die Planung der Adventszeit habe ich auch blitzschnell abgeschlossen: Ich lese meinen Kindern Weihnachtsklassiker vor. Ha!

    Noch eine gute Nachricht zum Schluss: Wie die Weihnachtsganz und der Weihnachtskarpfen hat auch die Weihnachtstermite eine äußerst beschränkte Lebensdauer. Spätestens am Abend des 24. Dezembers verlässt der Schädling den menschlichen Körper und schwindet für die nächsten 10 Monate.

     

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