Paeckchenflut unterm Tannenbaum

Päckchenflut unterm Tannenbaum?

7 Tage vor Weihnachten. Der Shopping-Countdown hat begonnen. Haben wir schon denn schon genug Geschenke für unsere Kinder oder sogar zuviel? Ein paar Tipps für kindergerechtes Beschenken beim großen Fest der Liebe.

Info

Das gehört NICHT unter den Weihnachtsbaum:

  • 1.) Neue Haustiere.
    2.) Jagd- und Kriegsspielzeug.
    3.) Die Summe aller Wünsche, die auf dem Wunschzettel geschrieben/gezeichnet steht. Schließlich ist das "Christkind" ja kein Mitarbeiter eines Versandhauses, der einen Bestellschein abzuarbeiten hat!

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    Rechtzeitig am 15. Dezember erhielt ich eine Nachricht von mir selbst. „Voriges Jahr zu viel Zeug gekauft. Mach's heuer besser!" stand da in meinem Kalender. Eingetragen am 25. Dezember des Vorjahres.

     

    Tatsache: Voriges Jahr hatte ich zu viele Weihnachtspräsente besorgt. Berge von Spielzeug türmten sich am Abend des 24. Dezembers unterm Christbaum. Zu viele Geschenke, um sie entsprechend zu würdigen und sie richtig zu genießen. Dabei waren meine Vorsätze - wie jedes Jahr - nur die allerbesten gewesen. Kauf Spielzeug aus Holz, kauf Familienspiele, kauf Spielzeug, das die Entwicklung des Kindes fördert, kauf auch, was Freude macht. Aber zwischen dem Vorweihnachts- und die Last Minute-Shopping war mir offensichtlich viel zu viel in den Einkaufskorb gerutscht.

     

    Aktuellen Berechnungen zu Folge werden pro Kind zu Weihnachten 2012 zwischen 260 und 316 Euro ausgegeben. Ein stattlicher Betrag, besonders deswegen, weil man dazu übergegangen ist, zum Fest der Liebe fast ausschließlich Spielzeug zu verschenken. Ende der 70er Jahre wurden noch Bekleidungsartikel, Bücher und Sportgeräte in Geschenkpapier gewickelt. Das erklärt die Geschenkberge aus vergangenen Jahrzehenten. Aber unser Konsumverhalten hat sich inzwischen drastisch verändert: Wir WOLLEN, dass unsere Kinder regelmäßig lesen, regelmäßig Sport treiben und dabei gut gekleidet sind. Also sind neue Bücher, coole Outfits und Sportsachen selbstverständlich geworden.


    Schenken ist wunderbar, einkaufen heute verführerischer den je. Trotzdem sollte man beim Kauf von Weihnachtsgeschenken folgende Richtlinien in Betracht ziehen um das Kind zu erfreuen, aber nicht zu überfordern.

    1.) Einen Herzenswunsch erfüllen.
    Beobachten Sie Ihr Kind: Gibt es ein bestimmtes Spielzeug über das sich ihr Kind ganz besonders freuen würde? Etwas, das es sich schon lange wünscht? Auch gut, der Tipp vom Hamburger Diplompsychologe Michael Thiel: „Suchen Sie ein Geschenk, das Ihr Kind vom Taschengeld nicht kaufen kann".


    2.) Altersgerecht schenken.
    Niemals Spielzeug schenken, das nicht dem Entwicklungsalter des Kindes entspricht. Es würde das Kind überfordern.


    3.) Anzahl der Geschenke reduzieren.
    Ein Hauptgeschenk und zwei bis drei kleine Geschenke sind ideal. Socken, Schi-Unterwäsche und andere Bekleidungsgegenstände müssen nicht unbedingt unter den Christbaum gelegt werden damit die Kinder noch mehr Geschenke auspacken können.


    4.) Dem Wunsch der Kinder folgen.

    Pädagogisches Spielzeug ist gut - Schenken, was wirklich gewünscht wird, besser!

     

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