Supermom Faschingsmafia

Supermom vs die Faschingsmafia

Hilfe! Die weltweit vernetzte Faschingsmafia hat unsere Kinder gebrain-washed und in ein Heer von uniformierten Faschingsprinzessinnen und Spidermen in Plastikkostümen verwandelt! Gibt es noch Hoffnung???

Info

Alles super, Mom?

  • Das Leben selbst ist das größte Abenteuer. Kinder die besten Gefährten bei diesem waghalsigen Ritt durch die Schluchten des Alltags und die ungebremsten Ausflüge in das Reich der Fantasie. Eltern wollen ihre Kleinen zu glücklichen, gesunden, aufgeklärten, integren und liberalen Menschen erziehen. Klingt einfach, ist es aber nicht.
    So ringt auch unsere Supermom mit den Schwierigkeiten, die das Leben mit Kind so mit sich bringt: Wäschebergen, schwierigen Hausübungen, aufdringlichen Schwiegermüttern, Sex, faulen Babysittern, falschen Essgewohnheiten, lästigen Ratschlägen ...

    SIE BRINGEN JOB UND KIDS LÄSSIG UNTER EINEN HUT? HABEN DIE PERFEKTEN KINDER UND DIE PERFEKTE FIGUR? Dann lesen Sie doch BITTE NICHT WEITER!!!!!

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    Es war einmal eine berufstätige Mutter von drei kleinen Kindern, die in der Faschingszeit preisverdächtige und fantasievolle Kreationen aus Krepppapier zaubert, die leider niemand zu würdigen weiß. Schuld daran ist natürlich die weltweit vernetzte "Faschingsmafia", die Kinder auf verbrecherische Weise dazu anstiftet, ihren Eltern Geld für hässliche, industriell gefertigte Faschingsuniformen aus der Tasche zu ziehen.

     

    Der Monat Februar - kurz nach dem Weihnachtsstress und knapp vor dem Osterwahnsinn - ist für Eltern KEINESFALLS eine "beschäftigungsfreie Zone". Kinderkostüme für diverse Faschingsaktivitäten müssen her. Der Fundus muss durchstöbert, Stoffgeschäfte geplündert werden und Nähmaschinen angeworfen werden. Aber halt: Das war jetzt ein FASCHINGSSCHERZ, oder??? Heutzutage gibt es keine Hexen mit grauslichen schwarzen Zähnen mehr, keine notdürftig zusammengeflickten Drachenkostüme, keine Mumien aus Klopapier und Antennen aus Alufolie. Heutzutage kauft Muttern a) ein oder 10 Prinzessinnen-Elfen-Kleider für das Mädchen und b) ein Spiderman oder Ritterkostüm für den Buben (Schwert und Schild kosten extra!!).

     

    Schlimm ist NICHT nur, dass alle Kinder irgendwie gleich aussehen, sondern dass die geschmacklosen, auf niedlich getrimmten "Plastiküberwürfe" aus dem Spielwarenladen auch gern das ganze Jahr über an Spielnachmittagen getragen werden. 365 Tage im Jahr Verkleidungswahnsinn? Wo bleibt da bitte der Höhepunkt? Der optische Unterschied zwischen einem Hexenkostüm mit Glitzerapplikation und einem Elfendress ist außerdem fast null.

     

    Voller Enthusiasmus fertige ich daher Jahr für Jahr in mühevoller Kleinarbeit aus alten Kleidern mit etwas Krepppapier, Dekomaterialien die wundervollsten Kinderkostüme. Das Ergebnis finde ich jedes Mal berauschend. Karl Lagerfeld, Vivianne Westwood und Jean-Charles de Castelbajac wäre begeistert von der Leichtigkeit meiner "Rosenballerina", der Stromkraft von "Schildkröten-Mann" und dem Witz von "Delphin-Königin". Leider zerreißen diese Träume fast genauso schnell wie meine Kleider, denn sie sind ja nur aus Papier. Das Talent einer großen Faschings-Modeschöpferin ist natürlich nutzlos ohne echte näherische Fähigkeiten ...

     

    Traurig ist aber, dass meine Kids nur beim Anblick von gekaufter Einheitsfaschings-Ware glänzende Augen bekommen. An mir kann das bitte nicht liegen, oder? Aber vielleicht bin ich einfach wirklich nur eine falsche verstandene Faschingspoetin.

     

    Passiert mir NICHT zum ersten Mal, dass mein Faschingsgenie nicht ausreichend geschätzt wird: Als Teenager glamourös in goldenes Gewand gehüllt und als wandelndes "El Dorado" verkleidet, vergnügte sich mein damaliger Freund, ein passionierter Autoschrauber, auf der Party mit Marion, die ölverschmiert als "Automechanikerin" verkleidet war. Aber daran - und das weiß ich HEUTE - ist sicher auch nur die Faschingsmafia schuld .....

     

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