Telefonsex war gestern!
Unterbegriffe des modernen, virtuellen Vergnügens etablierten sich bereits in den 90er Jahren und sind unter anderem Internet-, Online- oder Cybersex (CS). Darunter ist zu verstehen, dass sich zwei Personen über Online-Medien sexuell verständigen und reziprok aufeinander eingehen: völlig unkompliziert, schnell und anonym.
Cybersex ist eine Form der sexuellen Intimität, die als (...) sehr real und beeindruckend erlebt werden kann.
Psychologie-Lexikon
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Per Chat und/oder Webcam, Plattformen oder gar in Online-Spielen wie "Second Life"; das spielt hier keine Rolle, denn die Handlung und Ausübungsintensität hängt allein von den Partnern und deren Phantasie ab.
Ob diese Art der Lust gerechtfertigterweise in die Schublade des "gestörten sexuellen Verlangens" bzw. gar als "reale Frust", die im Internet ausgelebt wird, gesteckt und bezeichnet werden darf, ist bei vielen Experten noch umstritten.
Was jedoch durch Studien bestätigt wurde ist, dass es zu einer Sucht kommen kann, indem Sexualität vermehrt - bis hin zur Exzessivität - im Internet ausgelebt wird und die alltäglichen Dinge des Lebens immer mehr vernachlässigen werden (soziale Isolation) - allein in Österreich sind das schätzungsweise 40.000 Personen, so DDr. Raphael Bonelli.
Einige Gründe für die virtuelle Ekstase:
- anonym, schnell, unkompliziert und spontan
- keine Ansteckung durch Geschlechtskrankheiten
- erotische Abwechslung, neue Erfahrungen und Anregungen
- keine Partnerfestlegung
- Auslebung sexueller Phantasien
Einen Buchtipp über Sex- und Internetsucht finden Sie in der Infobox.








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