Es gibt Menschen, die werden aktiv, wenn sie ein Problem haben. Und dann gibt es Menschen, die werden aktiv, wenn andere ein Problem haben. „Leider rühren sich viele nur, solange sie selbst ein Problem haben. Sobald es für sie nicht mehr besteht, sind sie weg", seufzt Karin Rausch, Mitbegründerin des Projekts Aktive Arbeitslose. Entmutigen lässt sie sich davon natürlich nicht. Und allein ist sie auch nicht. Denn hier und da findet man sie: Menschen, die in ihrer Freizeit uneigennützig für vom Schicksal Benachteiligte einstehen.
ECHTE VORBILDER. Menschen, die aus eigener Kraft, ohne staatliche Hilfe, nur mit privater Unterstützung Großes bewegen, werden jedes Jahr von der Redaktion mit dem WIENERIN Award ausgezeichnet - für ihren Mut, ihre Tatkraft und Vorbildwirkung. Aus vier nominierten Projekten wählen Sie, die Leserinnen und Leser der WIENERIN, auch heuer wieder das Siegerprojekt. Die diesjährigen Kandidatinnen wurden aus den verschiedensten Motiven aktiv.
NICHT ALLEIN. „Ich war immer ein kleiner Revoluzzer", sagt Karin Rausch, Initiatorin der Aktiven Arbeitslosen, „jemand, der nicht nur für sein Recht, sondern auch für das der Schwächeren kämpft." Konkret für das der Arbeitslosen und der von Armut bedrohten prekär Beschäftigten, die im Kampf gegen ein mitunter ungerechtes Wirtschafts- und Sozialsystem oft allein dastehen.
Die weiteren Nominierten finden Sie auf Seite 2!
Info: Das Voting zum WIENERIN Award wurde mit 29.2.2012 beendet!










